(4230) van den Bergh
| Asteroid (4230) van den Bergh | |
|---|---|
| Berechnetes 3D-Modell von (4230) van den Bergh | |
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Hauptgürtelasteroid |
| Große Halbachse | 3,952 AE |
| Exzentrizität | 0,135 |
| Perihel – Aphel | 3,417 AE – 4,487 AE |
| Neigung der Bahnebene | 3,100° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 160,4° |
| Argument der Periapsis | 19,7° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 8. August 2024 |
| Siderische Umlaufperiode | 7 a 313 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 14,91 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 28,5 km ± 0,6 km |
| Albedo | 0,05 |
| Rotationsperiode | 3 d 16 h |
| Absolute Helligkeit | 11,8 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Tom Gehrels, C. J. van Houten, I. van Houten-Groeneveld |
| Datum der Entdeckung | 19. September 1973 |
| Andere Bezeichnung | 1973 ST1, 1978 JB2, 1979 OD |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(4230) van den Bergh ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels. Am 19. September 1973 entdeckten ihn Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld an der Universität Leiden auf Aufnahmen, die von Tom Gehrels am Palomar-Observatorium in Kalifornien gemacht worden waren. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er am gleichen Ort bereits am 28. November 1951 fotografiert worden war.
Der Asteroid ist benannt zu Ehren von Sidney van den Bergh (* 1929), einem in den Niederlanden geborenen kanadischen Astronomen und ehemaligen Direktor des Dominion Astrophysical Observatory in British Columbia. Er war von 1985 bis 1988 Präsident der IAU-Kommission 50 und von 1976 bis 1982 Vizepräsident der IAU.
(4230) van den Bergh wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber weit außerhalb der Hecuba-Lücke und ist ein Mitglied der Hilda-Gruppe. Diese bewegt sich in einer 3:2-Bahnresonanz mit dem Planeten Jupiter um die Sonne. Obwohl der gegenseitige Bahnabstand (Minimum orbit intersection distance, MOID) von Jupiter und (4230) van den Bergh mit einer Periodizität von etwa 2000 Jahren zwischen 0,44 und 0,54 AE schwankte, sind sich die beiden Himmelskörper durch die Bahnresonanz in den vergangenen 10.000 Jahren nie näher gekommen als bis auf etwa 1,95 AE (292 Mio. km). Aufgrund seiner Bahneigenschaften wird (4230) van den Bergh zur Schubart-Familie gezählt.
- ↑ A. Vitagliano: SOLEX 12.1. Abgerufen am 9. Juli 2020 (englisch).