(466) Tisiphone
| Asteroid (466) Tisiphone | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Hauptgürtelasteroid |
| Große Halbachse | 3,352 AE |
| Exzentrizität | 0,097 |
| Perihel – Aphel | 3,026 AE – 3,677 AE |
| Neigung der Bahnebene | 19,015° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 290,2° |
| Argument der Periapsis | 255,8° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 30. Juli 2025 |
| Siderische Umlaufperiode | 6 a 50 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 16,23 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 95,5 km ± 0,3 km |
| Albedo | 0,09 |
| Rotationsperiode | 8 h 50 min |
| Absolute Helligkeit | 8,4 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
C |
| Geschichte | |
| Entdecker | Max Wolf, Luigi Carnera |
| Datum der Entdeckung | 17. Januar 1901 |
| Andere Bezeichnung | 1901 BB, 1953 NP |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(466) Tisiphone ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 17. Januar 1901 vom deutschen Astronomen Max Wolf und seinem italienischen Mitarbeiter Luigi Carnera an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 12 mag entdeckt wurde. Für Carnera war es die erste von 16 Asteroidenentdeckungen.
Der Asteroid ist benannt nach Tisiphone, einer der drei Erinnyen oder Furien. Sie wurde mit einer Peitsche in der Hand und Schlangen als Armbändern dargestellt. Siehe auch bei (464) Megaira.
(466) Tisiphone wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.