(766) Moguntia
| Asteroid (766) Moguntia | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 3,019 AE |
| Exzentrizität | 0,097 |
| Perihel – Aphel | 2,727 AE – 3,311 AE |
| Neigung der Bahnebene | 10,077° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 7,7° |
| Argument der Periapsis | 69,1° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 12. Oktober 2024 |
| Siderische Umlaufperiode | 5 a 90 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 17,10 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 41,0 km ± 0,1 km |
| Albedo | 0,22 |
| Rotationsperiode | 4 h 49 min |
| Absolute Helligkeit | 9,9 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
MU |
| Geschichte | |
| Entdecker | Franz Kaiser |
| Datum der Entdeckung | 29. September 1913 |
| Andere Bezeichnung | 1908 WE, 1913 SH |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(766) Moguntia ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 29. September 1913 vom deutschen Astronomen Franz Kaiser an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 12,7 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er am gleichen Ort bereits am 28. November 1908 fotografiert worden war.
Der Asteroid wurde vom Entdecker benannt nach dem lateinischen Namen Moguntiacum der Stadt Mainz. Kaiser war ab 1946 für drei Jahre an der wieder errichteten Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Dozent für Astronomie tätig und hielt als Erster Vorlesungen innerhalb der naturwissenschaftlichen Fakultät.
Aufgrund ihrer Bahneigenschaften wird (766) Moguntia zur Eos-Familie gezählt.