(766) Moguntia

Asteroid
(766) Moguntia
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Eos-Familie
Große Halbachse 3,019 AE
Exzentrizität 0,097
Perihel – Aphel 2,727 AE  3,311 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 10,077°
Länge des aufsteigenden Knotens 7,7°
Argument der Periapsis 69,1°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 12. Oktober 2024
Siderische Umlaufperiode 5 a 90 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,10 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 41,0 km ± 0,1 km
Abmessungen
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,22
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 4 h 49 min
Absolute Helligkeit 9,9 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
MU
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Franz Kaiser
Datum der Entdeckung 29. September 1913
Andere Bezeichnung 1908 WE, 1913 SH
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(766) Moguntia ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 29. September 1913 vom deutschen Astronomen Franz Kaiser an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 12,7 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er am gleichen Ort bereits am 28. November 1908 fotografiert worden war.

Der Asteroid wurde vom Entdecker benannt nach dem lateinischen Namen Moguntiacum der Stadt Mainz. Kaiser war ab 1946 für drei Jahre an der wieder errichteten Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Dozent für Astronomie tätig und hielt als Erster Vorlesungen innerhalb der naturwissenschaftlichen Fakultät.

Aufgrund ihrer Bahneigenschaften wird (766) Moguntia zur Eos-Familie gezählt.