(975) Perseverantia
| Asteroid (975) Perseverantia | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 2,834 AE |
| Exzentrizität | 0,035 |
| Perihel – Aphel | 2,735 AE – 2,934 AE |
| Neigung der Bahnebene | 2,554° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 38,6° |
| Argument der Periapsis | 57,8° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 24. Januar 2026 |
| Siderische Umlaufperiode | 4 a 282 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 17,69 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 22,2 km ± 0,2 km |
| Albedo | 0,25 |
| Rotationsperiode | 7 h 16 min |
| Absolute Helligkeit | 10,6 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
S |
| Geschichte | |
| Entdecker | Johann Palisa |
| Datum der Entdeckung | 27. März 1922 |
| Andere Bezeichnung | 1912 CB, 1922 FE, 1950 CK |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(975) Perseverantia ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 27. März 1922 vom österreichischen Astronomen Johann Palisa an der Universitätssternwarte Wien bei einer Helligkeit von 13,0 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits am 11. Februar 1912 in Winchester (Massachusetts) fotografiert worden war.
Der Asteroid ist benannt mit dem lateinischen Begriff perseverantia für „Beharrlichkeit“ und steht für eine der wesentlichen Charaktereigenschaften von Johann Palisa (1848–1925). Die posthume Benennung zu seinen Ehren erfolgte auf Wunsch des Astronomischen Rechen-Instituts durch den österreichischen Astronomen Joseph Rheden im Einverständnis mit Anna Palisa, der zweiten Ehefrau des Entdeckers. In gleicher Reverenz wurden nach Palisas Tod auch die Asteroiden (902) Probitas und (996) Hilaritas benannt.
(975) Perseverantia ist eines der größeren Mitglieder der Koronis-Familie, einer sehr zahlreichen Gruppe von Asteroiden, die durch eine kollisionsbedingte Zerstörung des Vorgängerkörpers von (158) Koronis entstanden.
- ↑ J. Rheden: Benennung von Kleinen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 240, Nr. 5753, 1930, Sp. 303–304, doi:10.1002/asna.19302401707.