Airbus A340
| Airbus A340 | |
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Ein Airbus A340-300 in Airbus-Werksbemalung | |
| Typ | Vierstrahliges Großraumflugzeug |
| Entwurfsland | |
| Hersteller | Airbus |
| Erstflug | 25. Oktober 1991 |
| Indienststellung | 15. März 1993 |
| Produktionszeit | 1991 bis 2011 |
| Stückzahl | 377 |
Der Airbus A340 ist ein vierstrahliges Großraumflugzeug des europäischen Flugzeugherstellers Airbus. Der Erstflug dieses Langstreckenflugzeugs fand am 25. Oktober 1991 in der Version A340-300 statt. Der Tiefdecker war das erste Verkehrsflugzeug von Airbus mit vier Triebwerken und das erste zivile Großraumflugzeug weltweit mit digitaler Fly-by-wire-Steuerung. Der Airbus A340 wurde parallel zum zweistrahligen Airbus A330 entwickelt, mit dem er viele Merkmale und Baugruppen gemeinsam hat. Die Endmontage der A340 fand in Toulouse auf einer gemeinsamen Taktstraße zusammen mit der A330 statt. Bis Mai 2013 wurden alle 377 bestellten Flugzeuge dieses Typs ausgeliefert, von denen Ende August 2025 noch 187 im Dienst waren.
Am 10. November 2011 gab Airbus bekannt, die Produktion der vierstrahligen A340 einzustellen. Das Nachfolgemodell ist der effizientere zweistrahlige Airbus A350.
Obwohl die Europäer durch den Airbus A300 in den 1970er Jahren das Konzept der modernen zweistrahligen Großraumflugzeuge („Widebody Twinjet“) vorweggenommen haben, war der Markterfolg gegenüber drei- und vierstrahligen Modellen der US-Hersteller einige Zeit behindert durch eingeschränkte Freiheit bei der Routengestaltung über Ozeanen. Die ETOPS-Regularien über Zuverlässigkeit erforderten Umwege, um in der Nähe von Ausweichflughäfen zu bleiben. Erst als viele Twinjets Zuverlässigkeit bewiesen hatten und Mitte der 1980er die Boeing 767 das A300-Konzept übernahm, wurden die Genehmigungen leichter erteilt. Die A340-Familie war mit Dienstbeginn 1993 ein später Einstieg von Airbus in die Königsklasse der Quadjets und wird mit 377 bis 2012 ausgelieferten Exemplaren zum Teil als Misserfolg bezeichnet; ausgeglichen wird die Bilanz durch das Schwestermodell Airbus A330, es wird mit über 1800 Stück weiterhin gebaut. Allerdings hat die A340 mehrere Rekorde gebrochen, bei einem Testflug von Paris-Le Bourget nach Auckland gleich 11 Rekorde.
- ↑ modernairliners:airbus-a340-history (englisch), abgerufen am 24. Januar 2020.
- 1 2 Order and delivery summary. Airbus.com, abgerufen am 11. September 2025 (englisch).
- ↑ Verspätung beim A350, Aus für den A340, Tagesschau.de, abgerufen am 16. November 2011.
- ↑ Andreas Spaeth: Bye-bye, Airbus A340 ( vom 19. November 2011 im Internet Archive), Airliners.de, erschienen am 16. November 2011.
- ↑ Produktseite zur Airbus A340-Familie. airbus.com, abgerufen am 5. Oktober 2019 (englisch).