Civia

Baureihen 462, 463, 464, 465
Civia der Baureihe 465 in Valencia
Nummerierung: 462 001–003; 463 001–015, 199, 201–220; 464 001–006, 201–231; 465 001–112, 201–268
Anzahl: 256 (3+36+37+180)
Hersteller: CAF, Siemens Mobility, Alstom
Baujahr(e): 2002–2010
Achsfolge: 2’Bo’Bo’Bo’Bo’2’ (fünfteilig)
Spurweite: 1668 mm (Iberische Breitspur)
Länge über Kupplung: Endwagen: 22 788 mm, Mittelwagen: 17 643 mm
Züge: 44,8/65,55/80,3/98,05 m
Breite: 2 940 mm
Höhe: 4 265 mm
Treibraddurchmesser: 890 mm
Leermasse: 80/105,8/131,5/157,3 t
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Dauerleistung: 1270/1400/2100/2200 kW
Stromsystem: 3 kV =
Sitzplätze: 124/169/223/277

Die spanischen Elektrotriebzüge des Typs Civia sind in die Baureihen 462, 463, 464 und 465 der Renfe eingereiht. Die letzte Ziffer kennzeichnet dabei die Zahl der Wagen. Die Züge wurden von 2002 bis 2010 von einem Konsortium aus Siemens Mobility und CAF beziehungsweise von Alstom für die Cercanías-Netze von Asturias, Barcelona, Cádiz, Madrid, Málaga, Sevilla, Valencia und Zaragoza gefertigt und ersetzten dort die Baureihen 440, 446 und 447 teilweise.

Mindestens 24 zweiteilige Civia-Triebzüge konnte Alstom nach Chile exportieren. Dort werden sie von der Empresa de los Ferrocarriles del Estado (EFE) in Valparaíso auf dem Tren Limache–Puerto und im Großraum Santiago eingesetzt. Alstom bezeichnet die Züge als X’Trapolis Modular.

Für den Schnellbahnverkehr des Tren Interurbano und Tren Suburbano in Mexiko-Stadt lieferte CAF ab 2020 zudem 30 fünfteilige Civia.

  1. Nuevos trenes Alstom X’Trapolis modular para Chile. In: Trenvista. 2. April 2014, abgerufen am 1. Juni 2024 (spanisch).