Arabische Eroberung Ägyptens

Arabische Eroberung Ägyptens

Datum 639 bis 643
Ort Ägypten, Libyen
Ausgang Arabischer Sieg
Territoriale Änderungen Ägypten, Kyrenaika, Tripolitanien und der Fezzan von den Muslimen erobert
Konfliktparteien

Oströmisches Reich

Islamisches Kalifat

Befehlshaber

Kaiser Herakleios
Theodorus
Aretion
Kyros von Alexandria

Kalif Umar
ʿAmr ibn al-ʿĀs
az-Zubair ibn al-Awwam
Miqdad bin Al-Aswad
Ubaida bin As-Samit
Kharija bin Huzafa

Vor der Islamischen Eroberung Ägyptens war Ägypten eine Provinz des Oströmischen Reichs, dessen Hauptstadt Konstantinopel war. Allerdings war Ägypten bereits eine Dekade zuvor vom persischen Sassanidenreich unter dessen König Chosrau II. (616 bis 629 n. Chr.) erobert worden. Kaiser Herakleios konnte Ägypten nach einem langen, siegreichen Feldzug gegen die Sassaniden für Ostrom zurückgewinnen. Nur zehn Jahre später verlor er die wichtige Provinz aber an das islamische Kalifat. Bevor sich die arabische Eroberung Ägyptens im Rahmen der islamischen Expansion vollzog, hatten die Oströmer bereits die Levante an die Muslime verloren. Danach war das Oströmische Reich zu effektivem Widerstand in seinen orientalischen Provinzen faktisch nicht mehr in der Lage.

  1. Al Farooq, Umar By Muhammad Husayn Haykal. Kapitel 18 S. 453.