Aus dem Nichts (2017)
| Film | |
| Titel | Aus dem Nichts |
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| Produktionsland | Deutschland, Frankreich |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2017 |
| Länge | 106 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Fatih Akin |
| Drehbuch | Fatih Akin, Hark Bohm |
| Produktion | Nurhan Sekerci, Fatih Akin, Herman Weigel |
| Musik | Josh Homme |
| Kamera | Rainer Klausmann |
| Schnitt | Andrew Bird |
| Besetzung | |
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Aus dem Nichts ist ein Spielfilm von Fatih Akin. Die deutsch-französische Koproduktion wurde durch den 2004 von der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verübten Nagelbombenanschlag in Köln inspiriert. Im Mittelpunkt steht eine Frau, dargestellt von Diane Kruger, die bei einem Bombenanschlag ihren deutsch-kurdischen Ehemann und ihren Sohn verliert. Als das rechtsextremistische Täterpaar mangels Beweisen vom Gericht freigesprochen wird, sucht sie nach den inzwischen geflohenen Tätern, um Selbstjustiz zu üben.
Der zwischen Melodram, Gerichtsfilm und Rachethriller angesiedelte Film feierte am 26. Mai 2017 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes seine Premiere. Hauptdarstellerin Diane Kruger gewann dort den Preis als beste Schauspielerin. Bei der Verleihung der Golden Globe Awards 2018 folgte die Auszeichnung als Bester fremdsprachiger Film. Aus dem Nichts wurde als deutscher Kandidat für die Oscarverleihung 2018 vorgeschlagen, bei der er es auf die Shortlist von neun Filmen schaffte.
- ↑ Freigabebescheinigung für Aus dem Nichts. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 171564/K).
- ↑ Alterskennzeichnung für Aus dem Nichts. Jugendmedienkommission.