Bahnstrecke Grafing–Wasserburg

Grafing Bahnhof–Wasserburg (Inn) Bahnhof
Streckennummer (DB):5710
Kursbuchstrecke (DB):948
Kursbuchstrecke:427g (1946)
Streckenlänge:24,71 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:CE
Stromsystem:Grafing–Ebersberg: 15 kV 16,7 Hz ~
Minimaler Radius:190 m
Streckengeschwindigkeit:80 km/h
Zugbeeinflussung:PZB
von München Hbf
0,000 Grafing Bahnhof 542 m
nach Glonn
nach Rosenheim
1,810 Awanst Danner (bis 1984)
2,053 Grafing Stadt (ehem. Bf) 522 m
3,570 Wiesham (bis 1972)
Ebersberg Süd (geplant)
5,958 Ebersberg (Oberbay) 563 m
9,080 Oberndorf (b Ebersberg)
10,270 Neuhausen (b Ebersberg)
12,044 Steinhöring 510 m
14,182 Tulling (ehem. Bf)
16,691 Forsting (Hp Awanst, ehem. Bf) 503 m
19,530 Brandstätt (bis 2014) 495 m
22,629 Edling
22,737 Ebrach
24,298 von Rosenheim
von Wasserburg (Inn) Stadt
24,710 Wasserburg (Inn) Bahnhof 481 m
nach Mühldorf (Oberbay)

Quellen:

Die Bahnstrecke Grafing–Wasserburg ist eine eingleisige, teilweise elektrifizierte Nebenbahn in Oberbayern. Sie zweigt in Grafing Bahnhof von der Bahnstrecke München–Rosenheim ab und führt über Ebersberg und Steinhöring nach Wasserburg am Inn. In Anlehnung an die früheren Hochmoore (bairisch: Filz) im durchfahrenen Ebrachtal wird sie auch als Filzenexpress bezeichnet.

Ihr westlicher sechs Kilometer langer und elektrifizierter Abschnitt von Grafing bis zur Kreisstadt Ebersberg ist Teil der S-Bahn München und wird zudem, wie auch die anschließende Teilstrecke bis Wasserburg Bahnhof, durch die Südostbayernbahn im Regionalverkehr befahren. Eisenbahninfrastrukturunternehmen der Teilstrecke Grafing–Ebersberg ist die DB InfraGO, auf dem folgenden Abschnitt bis Wasserburg Bahnhof die DB RegioNetz Infrastruktur GmbH.

  1. Geo-Brücke (Stand 01/2019) (Memento vom 11. November 2022 im Internet Archive) (ZIP-Datei). Geoinformationen zu Brücken des Schienenverkehrsnetzes. In: deutschebahn.com. DB Netz AG, 20. März 2020.
  2. Infrastrukturregister. In: geovdbn.deutschebahn.com. DB InfraGO AG, abgerufen am 3. April 2024.
  3. Streckenkarte der Eisenbahndirektion München, Stand März 1952. In: Karl Bürger: München – Mühldorf – Simbach. Glanz, Niedergang und Renaissance einer königlich bayerischen Eisenbahn. Bewegte Verkehrsgeschichte mit umwälzender Zukunft. Selbstverlag, Walpertskirchen 2017, ISBN 978-3-00-056474-1.
  4. Klaus-Dieter Korhammer, Armin Franzke, Ernst Rudolph: Drehscheibe des Südens. Eisenbahnknoten München. Hrsg.: Peter Lisson. Hestra-Verlag, Darmstadt 1991, ISBN 3-7771-0236-9.
  5. Deutsche Reichsbahn (Hrsg.): Amtliches Bahnhofsverzeichnis 1944 der Deutschen Reichsbahn, der Böhmisch-Mährischen Bahnen, der Privatbahnen sowie der Kleinbahnen mit Güterverkehr und der Ostbahn. Gültig vom 1. Juni 1944. (wiki.genealogy.net).