Berliner Weißbier

Berliner Weisse
Anfang der 2000er Jahre
Schultheiss Original Berliner Weisse
Weisse der Leipziger Gose-Brauerei Bayrischer Bahnhof

Berliner Weißbier ist ein obergäriges Bier, das mit einem großen Anteil Weizenmalz gebraut wird. Die Gärung erfolgt mit einer Mischkultur aus obergäriger Hefe (Saccharomyces cerevisiae) und Milchsäurebakterien. Außerdem können an der Gärung und Reifung weitere Hefen, insbesondere Brettanomyces bruxellensis, beteiligt sein. In der Regel ist Berliner Weißbier ein Schankbier. Berliner Weiße, auch Berliner Weisse geschrieben, ist ein Synonym und eine geschützte Herkunftsbezeichnung für Berliner Weißbier, die nur Berliner Brauereien verwenden dürfen.

  1. Definition gemäß: Berliner Weißbier. In: Glossar. In: Gerolf Annemüller, Hans J. Manger, Peter Lietz (Hrsg.): Die Berliner Weiße – Ein Stück Berliner Geschichte. 2. erweiterte Auflage. Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei, Berlin 2018, ISBN 978-3-921690-86-4, S. 324
  2. Berliner Weiße. In: Glossar. In: Gerolf Annemüller, Hans J. Manger, Peter Lietz (Hrsg.): Die Berliner Weiße – Ein Stück Berliner Geschichte. 2. erweiterte Auflage. Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei, Berlin 2018, ISBN 978-3-921690-86-4, S. 324. Dort heißt es weiter: „Auf Etiketten wird teilweise ‚Weisse‘ oder ‚Weissbier‘ geschrieben. Diese Schreibweise ist nach dem DUDEN falsch, aber von einigen Herstellern wurde diese Schreibweise als Warenzeichen beim Kaiserlichen Patentamt und seinen Nachfolgeorganisationen, gegenwärtig das Deutsche Patent-und Markenamt, angemeldet und zum Teil bestätigt.“
  3. Ludwig Narziß, Werner Back, Martina Gastl, Martin Zarnkow: Abriss der Bierbrauerei. John Wiley & Sons, 2017, ISBN 3-527-69673-3, online