Bischofskonferenz (römisch-katholisch)

Eine Bischofskonferenz der römisch-katholischen Kirche ist nach cc. cann. 447–459 CIC der ständige Zusammenschluss der Bischöfe einer Nation oder eines bestimmten Gebietes.

Bischofskonferenzen sind meist auf nationaler Ebene zusammengesetzt (wie die Deutsche Bischofskonferenz oder die Österreichische Bischofskonferenz) und bilden das oberste Organ der römisch-katholischen Kirche dieses Staates. Wo dies geboten ist, gibt es aber auch subnationale Konferenzen wie die Bayerische Bischofskonferenz und internationale Konferenzen wie die Bischofskonferenz der Heiligen Kyrill und Method für Serbien, Montenegro, Mazedonien und den Kosovo.

Neben den Diözesanbischöfen gehören den Bischofskonferenzen meist auch alle amtierenden Koadjutoren, die Diözesanadministratoren und die Weihbischöfe an.

Weltweit gab es 2007 insgesamt 113 Bischofskonferenzen sowie 18 Bischofssynoden der katholischen Ostkirchen und 14 internationale Vereinigungen von Bischofskonferenzen.

  1. Karl Kardinal Lehmann: Vom Dienst am Ganzen. Vortrag bei der Pressekonferenz zur Eröffnung der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Würzburg. 11. Februar 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2014; abgerufen am 20. November 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.