Bockenheimer Landstraße

Bockenheimer Landstraße
Straße in Frankfurt am Main
Blick zur Bockenheimer Warte
Basisdaten
Ort  Frankfurt am Main
Ortsteil  Westend-Süd
Angelegt  Im Mittelalter als Landstraße, im 19. Jahrhundert als Hauptstraße
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Große Bockenheimer Straße (Ost),
Adalbertstraße (West)
Querstraßen  Opernplatz, Kettenhofweg, Mendelssohnstraße, Bockenheimer Warte
Plätze  Odina-Bott-Platz
Nummern­system 
Bauwerke  BHF-Bank-Hochhaus,
WestendDuo,
Rhein-Main-Center,
Triton-Haus,
Bockenheimer Landstraße 102,
KfW
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 1,3 km

Die Bockenheimer Landstraße ist eine wichtige Innenstadtstraße in Frankfurt am Main. Sie verläuft vom Opernplatz (dem ehemaligen Bockenheimer Tor) durch das Westend bis zur Bockenheimer Warte.

Die Straße ist die zentrale Ost-West-Achse des südlichen Westends. Mit rund 1600 Metern Länge ist sie deutlich kürzer als einige andere bekannte „Landstraßen“ in Frankfurt, sie ist eher ein innerstädtischer Boulevard als eine Ausfallstraße. In der Bockenheimer Landstraße befinden sich zahlreiche Banken und andere Dienstleister sowie einige Konsulate. Das ehemalige, wenige Schritte entfernte Generalkonsulat der USA in der Siesmayerstraße war in den 1970er Jahren Ziel zahlreicher Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg. Ebenfalls nur wenige Meter in eine Seitenstraße hinein befindet sich der Haupteingang des 1870 eröffneten Palmengartens.

Entlang der Bockenheimer Landstraße verkehrte 1872 als Pferdebahn die erste Straßenbahnlinie der Stadt. 1986 wurde diese Tramstrecke stillgelegt, zur gleichen Zeit nahm die unter der Straße verlaufende U-Bahn-Strecke C der U-Bahn Frankfurt den Betrieb auf. Heute wird die Straße durch die drei U-Bahnhöfe Alte Oper, Westend und Bockenheimer Warte erschlossen.

  1. Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main (Hrsg.): Portal GeoInfo Frankfurt, Stadtplan