Bundesfinanzhof
| Bundesfinanzhof — BFH — | |
|---|---|
| Staatliche Ebene | Bund |
| Stellung | Oberster Gerichtshof des Bundes |
| Aufsichtsorgan(e) | Bundesministerium der Justiz |
| Bestehen | seit 1950 |
| Hauptsitz | München |
| Leitung | Hans-Josef Thesling, Präsident
Meinhard Wittwer, Vizepräsident |
| Website | www.bundesfinanzhof.de |
Der Bundesfinanzhof (BFH) mit Sitz in München ist das oberste Gericht für Steuer- und Zollsachen und als solches neben dem Bundesgerichtshof, dem Bundesverwaltungsgericht, dem Bundesarbeitsgericht und dem Bundessozialgericht einer der fünf obersten Gerichtshöfe der Bundesrepublik Deutschland.
Der Bundesfinanzhof ist – wie der Bundesgerichtshof und das Bundesverwaltungsgericht – ressortmäßig dem Bundesministerium der Justiz (BMJ) unterstellt und unterliegt dessen allgemeiner Dienstaufsicht. In seiner Tätigkeit als Gericht sind die Richter jedoch unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen.
- ↑ Kabinett Kiesinger (Kurt Georg Kiesinger, Gustav Heinemann, Ernst Benda, Franz Josef Strauß, Hans Katzer): Artikel 1 Sechzehntes Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. Juni 1968. In: Website des Bundesgesetzblattes Teil I. 5. Bundesregierung: Kabinett Kiesinger, 18. Juni 1969, abgerufen am 12. August 2023.
- ↑ Otto Rudolf Kissel: Deutsches Rechts-Lexikon: Stichwort Bundesfinanzhof. In: Horst Tilch (Hrsg.): Deutsches Rechts-Lexikon. 1. Auflage. Teil 1. A - F. Beck, München 1992, ISBN 3-406-36961-8, S. 916–917 (Organisationserlass des Bundeskanzlers vom 13.11.1969 (BAnz 1969 Nr. 214)).
- ↑ Bundesministerium der Justiz (BMJ): Aufgaben des BMJ - Was sind weitere Aufgaben des BMJ? In: Website des Bundesministeriums der Justiz (BMJ). Der Bundesminister der Justiz, abgerufen am 12. August 2023.
- ↑ Parlamentarische Rat: Artikel 97 [Unabhängigkeit der Richter] | Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949. In: Bundesgesetzblatt Teil I 1949 Nr. 1. Parlamentarische Rat: Dr. Adenauer, Präsident des Parlamentarischen Rates; Adolph Schönfelder, 1. Vizepräsident; Dr. Hermann Schäfer, 2. Vizepräsident, 23. Mai 1949, abgerufen am 12. August 2023.