DB-Baureihe 111

DB-Baureihe 111
111 022 mit Doppelstockwagen als Regionalexpress zwischen München und Salzburg
Nummerierung: 111 001–227
Anzahl: 227 gebaut,
61 im Bestand der DB,
davon 33 abgestellt,
18 im privaten Besitz
(Stand: Januar 2026)
Hersteller: AEG, BBC, Henschel, Krauss-Maffei, Krupp, Siemens
Baujahr(e): 1974–1984
Ausmusterung: seit 2013
Achsfolge: Bo’Bo’
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 16.750 mm
Breite: 3.130 mm
Höhe: 4.489 mm
Drehzapfenabstand: 7.900 mm
Drehgestellachsstand: 3.400 mm
Gesamtachsstand: 11.300 mm
Raddurchmesser: 1.250 mm
Dienstmasse: 83,0 t
Radsatzfahrmasse: 20,8 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Stundenleistung: 4×925 kW = 3.700 kW
Dauerleistung: 4×905 kW = 3.620 kW
Leistungskennziffer: 44,6 kW/t
Anfahrzugkraft: 274 kN
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz AC
Stromübertragung: Oberleitung
Fahrstufenschalter: W29T von SSW mit Flachbahnwähler und 2 Thyristor-Lastschalter
Fahrmotoren: 4
Antrieb: Gummiringfeder
Bremse: Knorr-Druckluftbremse; elektrische Bremse (Dauerleistung: 3.600 kW)
Zugbeeinflussung: Sifa/PZB90, teilweise LZB

Die Baureihe 111 ist eine Elektrolokomotiv-Baureihe der Deutschen Bahn. Von den vierachsigen Lokomotiven wurden zwischen 1974 und 1984 insgesamt 227 Maschinen hergestellt. Eingesetzt werden die 160 km/h schnellen Lokomotiven heute vorwiegend im Regional- und Nahverkehr, während bei der Indienststellung auch der schwere Personen-Fernverkehr zu ihrem Aufgabengebiet gehörte. Im Rhein-Ruhr-Gebiet wurde sie in den 1980er Jahren im S-Bahn-Verkehr eingesetzt.