Detmold

Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 51° 56′ N,  53′ O
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Lippe
Höhe: 134 m ü. NHN
Fläche: 129,39 km²
Einwohner: 74.278 (31. Dez. 2024)
Bevölkerungsdichte: 574 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 32756, 32758, 32760
Vorwahlen: 05231, 05232
Kfz-Kennzeichen: LIP
Gemeindeschlüssel: 05 7 66 020
Stadtgliederung: 27 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 5
32756 Detmold
Website: www.detmold.de
Bürgermeister: Frank Hilker (SPD)
Lage der Stadt Detmold im Kreis Lippe

Detmold [ˈdɛtʰmɔlt]  (niederdeutsch Deppelt, Deppeln, auch [in Lautschrift] Deppəl) ist eine Mittelstadt in der Region Ostwestfalen-Lippe in Nordrhein-Westfalen. Mit ungefähr 75.000 Einwohnern ist Detmold die größte Stadt im Kreis Lippe. Sie ist Hochschul- und Behördenstadt: zum einen durch die ansässige Musikhochschule und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, zum anderen durch die Kreisverwaltung und die Bezirksregierung des Regierungsbezirks Detmold.

Als besondere touristische Attraktion findet sich mit dem Hermannsdenkmal die höchste Statue Deutschlands in Detmold-Hiddesen. Weitere wichtige kulturelle Einrichtungen sind das größte Freilichtmuseum Deutschlands und das Landestheater Detmold. Das Deutsche Jugendherbergswerk hat seinen Sitz in Detmold.

Von 1468 bis 1918 war Detmold die Residenzstadt der Herren, Grafen und Fürsten zur Lippe, danach bis 1947 Hauptstadt des Freistaats Lippe bzw. des Landes Lippe, welches anschließend in das neue Bundesland Nordrhein-Westfalen eingegliedert wurde. Von 1932 bis 1972 war Detmold Sitz des Kreises Detmold. Seit 1973 ist Detmold Sitz des aus den zusammengelegten Kreisen Detmold und Lemgo bestehenden Kreises Lippe.

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025. (Hilfe dazu)
  2. Karl Wehrhan: Lippische Kinderlieder. II. Erziehung, Zucht, Lehre und Strafe. In: Zeitschrift des Vereins für rheinische und westfälische Volkskunde. 2. Jg., 2. Heft, 1905, S. 116 (ub.uni-koeln.de [Digitalisat der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, abgerufen am 23. September 2018]).