Dipicolinsäure

Strukturformel
Allgemeines
Name Dipicolinsäure
Andere Namen
  • Pyridin-2,6-dicarbonsäure
  • DPA
  • PDC
  • 2,6-DICARBOXYPYRIDINE (INCI)
  • dipicH2
Summenformel C7H5NO4
Kurzbeschreibung

farblose, fast geruchlose Nadeln

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 207-894-3
ECHA-InfoCard 100.007.178
PubChem 10367
ChemSpider 9940
DrugBank DB04267
Wikidata Q417164
Eigenschaften
Molare Masse 167,10 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

Zersetzung ab 248 °C

pKS-Wert
  • pKs1 (25 °C) = 2,17
  • pKs2 (25 °C) = 4,97
Löslichkeit
  • schlecht in Wasser (5 g·l−1 bei 20 °C)
  • löslich in Alkalien
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315319335
P: 261305+351+338
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Dipicolinsäure (Pyridin-2,6-dicarbonsäure) ist eine organische Verbindung, die zu den Heterocyclen (genauer: Heteroaromaten) zählt. Sie gehört zur Gruppe der Pyridindicarbonsäuren und besteht aus einem Pyridinring, der zwei Carboxygruppen in 2- und 6-Position trägt. Der Name leitet sich von der Picolinsäure (Pyridin-2-carbonsäure) ab, die am Pyridinring nur eine Carboxygruppe in 2-Position trägt.

  1. Eintrag zu 2,6-DICARBOXYPYRIDINE in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 27. Juni 2020.
  2. 1 2 3 Eintrag zu Dipicolinsäure. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 28. Juli 2014.
  3. 1 2 3 4 5 Eintrag zu Pyridin-2,6-dicarbonsäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 20. Januar 2022. (JavaScript erforderlich)
  4. 1 2 D'Ans-Lax: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. 3. Auflage, Band 1, Springer-Verlag, Berlin-Göttingen-Heidelberg 1967 (ChemieOnline – pKb- und pKs-Werte).