Elaidinsäure

Strukturformel
Allgemeines
Name Elaidinsäure
Andere Namen
  • trans-9-Octadecensäure
  • (9E)-Octadec-9-ensäure (IUPAC)
Summenformel C18H34O2
Kurzbeschreibung

farblose Schuppen

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 112-79-8
EG-Nummer 204-006-6
ECHA-InfoCard 100.003.642
PubChem 637517
ChemSpider 553123
DrugBank DB04224
Wikidata Q413491
Eigenschaften
Molare Masse 282,45 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

0,8734 g·cm−3 (45 °C)

Schmelzpunkt

44–45 °C

Siedepunkt

288 °C (133 hPa)

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser

Brechungsindex

1,4499 (45 °C)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315319335
P: 264
Toxikologische Daten

100 mg·kg−1 (LD50, Maus, i.v.)

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Elaidinsäure (von gr. elaion, „Öl“) ist eine einfach ungesättigte Fettsäure. Das Molekül enthält eine unverzweigte Kette von 18 Kohlenstoffatomen, in deren Mitte sich eine einzige Doppelbindung befindet. Da sich beide Teile der Kette in trans-Anordnung an der Doppelbindung befinden, wird auch von einer trans-Fettsäure gesprochen.

Die chemische Formel ist also CH3–(CH2)7–CH=CH–(CH2)7–COOH, der systematische Name trans-9-Octadecensäure. Das entsprechende cis-Isomer, das in der Natur weitaus häufiger vorkommt, heißt Ölsäure.

Die Elaidinsäure bildet farblose Kristalle der Dichte 0,87 kg/l, die bei 44 bis 45 °C schmelzen.

Fette (Triester des Glycerins) mit einem Elaidinsäure-Rest können – unerwünscht – bei der Fetthärtung entstehen, kleinere Anteile solcher Glyceride finden sich aber auch im Milchfett, Rindertalg und anderen Fetten von Wiederkäuern.

  1. 1 2 3 4 Datenblatt Elaidic acid, 98% bei Alfa Aesar, abgerufen am 7. Dezember 2019 (Seite nicht mehr abrufbar).
  2. 1 2 3 David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 96. Auflage. CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-240.
  3. 1 2 Datenblatt Elaidinsäure bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 14. April 2010 (PDF).