Erste Französische Republik

Die Erste Französische Republik (französisch Première République française) wurde während der Französischen Revolution am 22. September 1792 ausgerufen, dem Tag nach der Kanonade bei Valmy im Ersten Koalitionskrieg. Während der Zeit ihres Bestehens lassen sich drei Formen des Staatsaufbaus und des politischen Systems unterscheiden: Am Anfang stand die Herrschaft des Nationalkonvents bis 1795, ihm folgte die Direktoriumsverfassung und ab 1799 galt die Konsulatsverfassung. Damit endete die Republik de facto mit dem Staatsstreich am 18. Brumaire VIII (9. November 1799), dem darauffolgenden Erlass der neuen Verfassung und der Ernennung Napoleon Bonapartes zum Ersten Konsul; formell ging sie 1804 mit der Krönung Bonapartes zum Kaiser Napoléon und der Errichtung des Ersten Kaiserreichs zu Ende. Gemeinhin wird die Republik Frankreich genannt.

  1. repräsentiert durch den Nationalkonvent
  2. repräsentiert durch den Nationalkonvent
  3. Terrorherrschaft, die durch die Mehrheit der demokratisch gewählten Volksvertreter im Nationalkonvent legitimiert wurde.
  4. repräsentiert durch den Nationalkonvent