Eurasische Wirtschaftsunion
| Eurasische Wirtschaftsunion EAWU, EAEU, EEU | |
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| Emblem | |
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| Organisationsart | Wirtschaftsunion |
| Sitz der Organe | Almaty (Eurasische Entwicklungsbank) Minsk (Gerichtshof) Moskau (Kommission) |
| Vorsitz | Russland (seit 1. Januar 2023) |
| Mitgliedstaaten | |
| Beobachter | Iran Kuba Moldau Usbekistan |
| Amts- und Arbeitssprachen | |
| Fläche | 20.237.695 km² |
| Einwohnerzahl | 182,6 Mio. |
| Bevölkerungsdichte | 8,99 Einwohner pro km² |
| Bruttoinlandsprodukt | 3.915,7 Milliarden USD |
| Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner | 12.031 USD |
| Gründung | 1. Januar 2015 |
| Zeitzone | UTC+3 bis UTC+12 |
| www.eaeunion.org | |
Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU, EAEU, EEU) ist ein von Russland initiierter Zusammenschluss mit Armenien, Belarus, Kasachstan und Kirgisistan zu einem Binnenmarkt mit Zollunion im Nordosten Eurasiens. Die Wirtschaftsunion ging mit Wirkung zum 1. Januar 2015 aus der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft hervor.
Das Gründungsabkommen wurde am 29. Mai 2014 von Belarus, Kasachstan und Russland unterzeichnet, Kirgisistan trat am 12. August 2015 bei. Ziel der Eurasischen Wirtschaftsunion ist es, den Austausch von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Arbeit zu erleichtern. Außerdem wollen die fünf Länder nach dem Vorbild der Europäischen Union Teile ihrer Wirtschaftspolitik koordinieren.
- ↑ Summe BIP KKP von Russland, Belarus und Kasachstan (2012) World Bank, GDP, PPP (current international $)
- ↑ Webseite der Eurasian Economic Union. Abgerufen am 11. Mai 2015 (englisch).
- ↑ Poll: More Moldovans prefer integration with EEU to EU, NATO membership. Abgerufen am 7. Juni 2015.
- ↑ On Accession of the Kyrgyz Republic to the Treaty on the Eurasian Economic Union, dated May 29, 2014. 29. Mai 2014, abgerufen am 28. Februar 2016.
- ↑ Russland, Kasachstan und Belarus. Moskau bastelt Gegenentwurf zur EU, NZZ vom 30. Mai 2014.