Feuerlöschdecke
Eine Feuerlöschdecke (auch Löschdecke) ist ein Kleinlöschgerät und wird hauptsächlich zum Ablöschen von Entstehungsbränden verwendet. In Deutschland wird der Einsatz im gewerblichen Umfeld seitens der DGUV nicht mehr empfohlen.
Die Hauptlöschwirkung einer Löschdecke, das Ersticken, entsteht durch die Trennung von Sauerstoff und brennbarem Stoff. Löschdecken bestehen aus flammhemmend behandelter Wolle, heute vermehrt auch aus Glasfasergewebe oder Nomex, früher häufig aus Asbest. Die preiswert zur Verwendung im Haushalt angebotenen Löschdecken sind wenig effektiv. Zur universellen Anwendung sind schwere und dichtgewebte Decken erforderlich.
Bei Personenbränden ist ein Feuerlöscher einer Feuerlöschdecke vorzuziehen. Auch bei Fettbränden sind die für den Einsatz im Haushalt angebotenen Löschdecken wenig wirkungsvoll. Für Fett- und Flüssigkeitsbrände sollte ein speziell für diesen Zweck geeigneter Feuerlöscher vorgehalten werden.
Größere Decken, die insbesondere auch zur Eindämmung des Brandes von Lithium-Ionen-Akkus in Elektrofahrzeugen angeboten werden, werden auch als Brandbegrenzungsdecke bezeichnet.