Freikonservative Partei

Freikonservative Partei /
Deutsche Reichspartei
Partei­vorsitzende Eduard Georg v. Bethusy-Huc (de facto 1867 f.)
Wilhelm von Kardorff (bis 1907)
Octavio von Zedlitz-Neukirch (1907–1918)
Gründung März 1867
1871 umbenannt in Deutsche Reichspartei
Auflösung November 1918
Zeitung Die Post
Aus­richtung Monarchismus
Interessen des preußischen Adels
Konservatismus
Großgrundbesitzer-Interessen
Großindustrie-Interessen
Mitglieder­zahl typische Honoratiorenpartei ohne feste Mitgliederstrukturen
Reichstagsmandate: 14/397 (1912)

Die Freikonservative Partei war eine überwiegend im Königreich Preußen aktive Partei des Deutschen Reiches bis 1918. Sie stand politisch zwischen der traditionelleren Deutschkonservativen Partei und der Nationalliberalen Partei. Nach dem Ersten Weltkrieg traten ihre Anhänger großteils zur Deutschnationalen Volkspartei über. Ein kleinerer Teil ging zur Deutschen Volkspartei unter Gustav Stresemann.

  1. Ulrich von Alemann: Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland, Leske + Budrich, Opladen, ISBN 3-8100-3123-2. S. 22.
  2. Bernd Haunfelder: Die konservativen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch. Aschendorff, Münster 2010, ISBN 978-3-402-12829-9. S. 295.
  3. Konservatives Handbuch. Hrsg. unter Mitwirkung der parlamentarischen Vertretung der konservativen Parteien, 2. Aufl. 1894, Walther, Berlin, 2. Aufl. 1894, S. 121.