Fruchtgemüse

Als Fruchtgemüse bezeichnet man Gemüse, deren Samen gemeinsam mit der fleischigen Fruchtwand verzehrt werden können. Sie gehören zu den Pflanzenfamilien der Kürbisgewächse (Curcubitaceae), der Nachtschattengewächse (Solanaceae) sowie der Malvengewächse (Malvaceae).

Nach der botanischen Definition für Gemüse zählen auch die einjährigen Gemüsepflanzen der Physalis (Erdkirsche), der Artischocke und des Zuckermais zum Fruchtgemüse.

Zu dem Fruchtgemüse der Curcubitaceae zählen Gurke, Melone, Kürbis und Zucchini, sie haben einen Wassergehalt über 95 %. Zu dem Fruchtgemüse der Solanaceae zählen Aubergine, Paprika, Gojibeere und Tomate, und zu dem Fruchtgemüse der Malvaceae zählt Okra.

  1. Josef Schormüller: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-00136-3, S. 445.
  2. 1 2 3 Robert Ebermann, Ibrahim Elmadfa: Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung. Springer-Verlag, 2011, ISBN 978-3-7091-0211-4, S. 379, 472.
  3. 1 2 H.-D. Belitz, Werner Grosch, Peter Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-08302-4, S. 759.
  4. Johannes Reinhold: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland. Deutscher Landwirtschaftsverlag, 1962, S. 13.