Glienicker Brücke

Glienicker Brücke
Blick vom Park Babelsberg im Süden auf die Brücke
– unterschiedliche Grüntöne im Farbanstrich lassen die Grenze zwischen Potsdam und Berlin in der Brückenmitte erkennen –
Nutzung Straßenverkehr
Überführt B 1
Querung von Havel
Konstruktion dreifeldrige Eisenfachwerkbrücke (fachwerkversteifte Zügelgurtbrücke)
Gesamtlänge 128 m
Breite 22 m
Längste Stützweite 74 m
Durchfahrtshöhe 5,46 m – 5,68 m
Baubeginn 1906
Eröffnung 16. November 1907
Lage
Koordinaten 52° 24′ 48″ N, 13° 5′ 25″ O

Die Glienicker Brücke über die Havel zwischen Berlin und Potsdam verbindet im Verlauf der Bundesstraße 1 die Königstraße (Berlin-Wannsee) mit der Berliner Straße in der Berliner Vorstadt von Potsdam. Ihren Namen verdankt die Straßenbrücke dem in der Nähe gelegenen ehemaligen Gut Klein Glienicke, an dessen Stelle heute das Schloss Glienicke liegt. Die Fachwerkbrücke wurde Ende 1907 als viertes Bauwerk an dieser Stelle unter dem Namen Kaiser-Wilhelm-Brücke eröffnet, der sich jedoch nicht durchsetzte.

Quer über die Brückenmitte verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin bzw. die Stadtgrenze zu Potsdam. Während der Zeit der Deutschen Teilung erlangte die Glienicker Brücke weltweite Bekanntheit durch den am 11. Februar 1986 spektakulär inszenierten dritten und letzten Agentenaustausch.