Grenze zwischen Griechenland und der Türkei
Die Grenze zwischen Griechenland und der Türkei (griechisch Σύνορα Ελλάδας–Τουρκίας Sýnora Elládas–Tourkías, türkisch Türkiye–Yunanistan sınırı) ist eine Staatsgrenze. Sie besteht aus einer 192 km langen Landgrenze und aus einer Seegrenze in der Ostägäis. Griechenland ist seit dem 1. Januar 1981 EU-Mitglied; die Türkei ist kein Mitglied der EU. Es handelt sich mithin um eine Außengrenze der EU.
Der Verlauf der Grenze ist Gegenstand langanhaltender und fortwährender Territorialkonflikte zwischen Griechenland und der Türkei, die auch maßgeblich zur Eskalation im Zypernkonflikt beitrugen.
Ab 2015 passierten große Gruppen von Flüchtlingen diese Grenze in Richtung Griechenland, um via die Balkanroute in mitteleuropäischen Ländern Schutz und Aufenthalt zu suchen (siehe auch Flüchtlingskrise in Europa, Flüchtlingskrise in Deutschland). Am 18. März 2016 schlossen EU und Türkei deshalb ein Abkommen; die Zahl der Grenzübertritte nahm deutlich ab.
- ↑ The World Factbook ( des vom 11. April 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Website der CIA; abgerufen am 31. August 2020 (englisch)
- ↑ 1995 wurde eine Zollunion errichtet und 2005 Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union aufgenommen. Seit 2018 sind diese v.a. aufgrund gravierender Rückschritte bei Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten faktisch eingefroren. 7. Mai 2024