Härtsfeldbahn

Aalen–Dillingen (Donau)
Kursbuchstrecke (DB):313h (1944)
324k (1946, 1958)
Streckenlänge:55,49 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Maximale Neigung: 1:36 = 28 
Minimaler Radius:80 m
Streckengeschwindigkeit:40 km/h
von Nördlingen
0,000 0,000 Aalen Härtsf Pbf 430 m
nach Stuttgart-Bad Cannstatt
0,149 0,000 erstes Übergabegleis
Dreischienengleis
0,716 0,000 zweites Übergabegleis
0,780 0,000 Aalen Härtsf Gbf
Städtische Industriebahn Aalen
nach Ulm
2,600 0,000 Pflaumbach
4,500 0,000 Unterkochen Härtsfeldbf 520 m
5,700 0,000 Unterkochen-Viadukt (85 m)
7,100 0,000 Kocherburg-Tunnel (96 m)
7,360 0,000 Waldhausen-Glashütte 586 m
10,380 0,000 Höllhau 649 m
12,320 0,000 Ebnat (Härtsfeld) 615 m
16,000 0,000 Brünstholz 556 m
19,970 0,000 Elchingen 590 m
22,100 0,000 Bärenloh 553 m
24,130 0,000 Dossingen 519 m
28,050 0,000 Neresheim 504 m
29,450 1,452 Steinmühle (seit 2001)
29,900 1,900 Egau (14 m)
30,100 0,000 Härtsfeldwerke Neresheim
30,860 2,865 Sägmühle
32,380 4,300 Iggenhausen
32,808 4,777 Egau (9 m)
32,880 4,860 Flutdurchlass
33,600 5,600 Katzenstein
35,900 7,900 Dischingen (Reaktivierung geplant)
37,420 0,000 Guldesmühle
38,950 0,000 Ballmertshofen 457 m
40,250 0,000 Landesgrenze Baden-Württemberg–Bayern
40,500 0,000 Lohgraben
40,900 0,000 Reistingen
42,480 0,000 Ziertheim
46,530 0,000 Wittislingen
48,100 0,000 Zöschlingsweiler
48,300 0,000 Egau
51,600 0,000 Zwergbach
51,830 0,000 Lauingen Härtsfeldbf
53,980 0,000 Hausen (b Dillingen, Donau)
von Neuoffingen
55,490 0,000 Dillingen (Donau) 433 m
nach Ingolstadt

Quellen:

Die Härtsfeldbahn im Volksmund Schättere genannt – war eine Schmalspurbahn über das im Osten Baden-Württembergs gelegene Härtsfeld mit Weiterführung nach Bayern. Ausgangspunkt der meterspurigen Nebenbahn war Aalen; über Neresheim und Ballmertshofen erreichte sie nach 55,49 Kilometern Dillingen an der Donau. Der Personenverkehr endete am 30. September 1972, der Güterverkehr zwei Monate später. Die Gleisanlagen wurden danach demontiert. Zwei Abschnitte wurden von einem Verein als Museumsbahn wieder aufgebaut und 2001 bzw. 2021 fertiggestellt. Die Museumsstrecke von Neresheim bis zum Bahnhof Katzenstein am Härtsfeldsee misst 5,5 km.

  1. Der Streckenverlauf der alten Härtsfeldbahn. Härtsfeld-Museumsbahn, abgerufen am 22. Juni 2022.
  2. Blatt 62 Aalen. In: Topographische Karte von Württemberg im Maßstab 1:25 000. Württembergisches Statistisches Landesamt, Stuttgart 1934 (deutschefotothek.de [abgerufen am 30. April 2022]).
  3. Blatt 63 Lauchheim. In: Topographische Karte von Württemberg im Maßstab 1:25 000. Württembergisches Statistisches Landesamt, Stuttgart 1935 (deutschefotothek.de [abgerufen am 30. April 2022]).
  4. Blatt 76 Elchingen. In: Topographische Karte von Württemberg im Maßstab 1:25 000. Württembergisches Statistisches Landesamt, Stuttgart 1930 (deutschefotothek.de [abgerufen am 30. April 2022]).
  5. Der Streckenverlauf Museumsbahn. Härtsfeld-Museumsbahn, abgerufen am 30. April 2022.
  6. Gerald Stempel (Hrsg.): Die im Bau befindliche und geplante Museumsstrecke. In: Geralds Bahnseiten. 27. Januar 2002, abgerufen am 30. April 2022.
  7. Der Spitzname Schättere bezieht sich primär auf die Dampflokomotiven und die Züge. Er ist abgeleitet von dem lautmalenden Verb schättern und bedeutet so viel wie „Krachmacherin“ (die schwäbische Endung -e entspricht hochdeutsch -in). schättern, verb. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 14: R–Schiefe – (VIII). S. Hirzel, Leipzig 1893, Sp. 2271 (woerterbuchnetz.de).
  8. Härtsfeld Museumsbahn - Spendenaufruf Neubaustrecke. Abgerufen am 27. April 2021.