Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen
| Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen | |
|---|---|
| Streckennummer (DB): | 4710 4713 (S-Bahn-Gleise) 4714 (Außengl. Fellbach–Waiblingen) |
| Kursbuchstrecke (DB): | 786 (Stuttgart–Crailsheim) 790.2–3 (S-Bahn) 989 (Aalen–Donauwörth) |
| Kursbuchstrecke: | 324 (1946) 323 (Stuttgart-Bad Cannstatt – Waiblingen 1946) 324g (Schwäb Gmünd – Unterböbingen 1946) 324a (Aalen – Goldshöfe 1946) |
| Streckenlänge: | 111,543 km |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Streckenklasse: | D4 |
| Stromsystem: | 15 kV 16,7 Hz ~ |
| Streckengeschwindigkeit: | 140 km/h |
| Zugbeeinflussung: | PZB |
| Zweigleisigkeit: | Stuttgart-Bad Cannstatt–Goldshöfe |
Die Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen ist eine Hauptbahn in Baden-Württemberg und Bayern. Sie zweigt im Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt von der Bahnstrecke Stuttgart–Ulm ab und führt über Aalen nach Nördlingen, wo sie in die Bahnstrecke Augsburg–Nördlingen übergeht. Zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Goldshöfe ist die Strecke Teil der überregionalen Fernverbindung zwischen Stuttgart und Nürnberg. Von Stuttgart-Bad Cannstatt bis Goldshöfe verläuft die Strecke zweigleisig, im restlichen Abschnitt eingleisig.
Die Strecke wird auch als Remsbahn oder Remstalbahn bezeichnet, da sie zwischen Waiblingen und Essingen (b Aalen) parallel zum Fluss Rems verläuft. Heute gilt dies nur noch für den Abschnitt bis Aalen, die restliche Strecke bis Nördlingen wird zusammen mit dem Abschnitt Donauwörth–Nördlingen der Bahnstrecke Augsburg–Nördlingen auch als Riesbahn bezeichnet. Diese ist nach dem Nördlinger Ries benannt und führt darüber hinaus bis Donauwörth.
Sie ist zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Goldshöfe Teil des Kernnetzes der Transeuropäischen Verkehrsnetze.
- ↑ DB Netze – Infrastrukturregister
- ↑ Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.
- ↑ Karte der Bundesbahndirektion Stuttgart 1983
- ↑ Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 über Leitlinien der Union für den Aufbau eines transeuropäischen Verkehrsnetzes und zur Aufhebung des Beschlusses Nr. 661/2010/EU, S. 49