HHA Typ DT4
| Hamburger Hochbahn AG Typ DT4 | |
|---|---|
| Nummerierung: | DT4.1: 101–130 DT4.2: 131–151 DT4.3: 152–171 DT4.4: 172–186 DT4.5: 187–211 DT4.6: 212–226 |
| Anzahl: | 126 Einheiten gebaut, 125 in Betrieb |
| Hersteller: | Bombardier, LHB |
| Baujahr(e): | 1988–2005 |
| Achsfolge: | Bo’2’Bo’+Bo’2’Bo’ |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge über Kupplung: | 60.280 mm |
| Breite: | 2.580 mm |
| Höhe: | 3.370 mm |
| Drehgestellachsstand: | Triebdrehgestell: 2100 mm Laufdrehgestell: 2550 mm |
| Leermasse: | 76,9 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 80 km/h |
| Stundenleistung: | 8 × 125 kW = 1000 kW |
| Stromsystem: | 750 V DC |
| Stromübertragung: | seitliche, von unten bestrichene Stromschiene |
| Bremse: | gemischte Netz- u. Widerstandsbremse m. elektronischem Gleitschutz |
| Kupplungstyp: | Scharfenberg |
| Sitzplätze: | 176 + 6 |
| Stehplätze: | 223 |
| Fußbodenhöhe: | 1030 mm |
Der Typ DT4 ist die vierte Triebwagen-Generation der Hamburger U-Bahn nach dem Zweiten Weltkrieg. Die von Linke-Hofmann-Busch (LHB) und Asea Brown Boveri (ABB) gefertigten Fahrzeuge sind vierteilig ohne Wagenübergänge und bestehen aus zwei identischen Doppeltriebwagen. Die zwei fest miteinander gekuppelten Einheiten sind aus rostfreiem Stahl gefertigt und besitzen wassergekühlten Drehstromantrieb. Für eine bessere soziale Kontrolle wurden an den kurzgekuppelten Enden der einzelnen Fahrzeuge erstmals Fenster eingebaut. Bis 2005 wurden sechs Bauserien mit insgesamt 126 Triebzügen ausgeliefert.
Es ist vorgesehen, die Fahrzeuge bis 2030 zu betreiben. Die Nachfolgegeneration DT5 ging 2012 in den Fahrgastbetrieb und der Beginn der Auslieferung der Generation DT6 wurde für ab 2028 angekündigt.