Haifa
| Haifa | |||
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| Basisdaten | |||
| hebräisch: | חיפה | ||
| arabisch: | حيفا | ||
| Staat: | Israel | ||
| Bezirk: | Haifa | ||
| Koordinaten: | 32° 49′ N, 34° 59′ O | ||
| Höhe: | 475 m | ||
| Fläche: | 63,67 km² | ||
| Einwohner: | 289.507 (Stand: 2022) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 4.547 Einwohner je km² | ||
| Gemeindecode: | 4000 | ||
| Zeitzone: | UTC+2 | ||
| Postleitzahl: | 31000–32000 | ||
| Gemeindeart: | Stadt | ||
| Gliederung: | 32 Ortsteile | ||
| Bürgermeister: | Jona Jahaw (Kulanu) | ||
| Website: | |||
Haifa (hebräisch [], gelegentlich ; arabisch حيفا, DMG Ḥayfā [], dialektal ) ist mit 281.087 Einwohnern im Jahr 2017 die drittgrößte Stadt Israels (nach Jerusalem und Tel Aviv-Jaffa).
Im Großraum Haifa leben etwa 600.000 Menschen. Dazu gehören außer der Kernstadt auch die Qrajot, Tirat Carmel, Daliyat al-Karmil und Nescher. Haifa zählt noch heute zu den Städten Israels mit einem erheblichen arabischen Bevölkerungsanteil. Es liegt am Mittelmeer an den Hängen des steil aufsteigenden Karmelgebirges und ist mit seinem Hafen ein bedeutendes Industrie- und Handelszentrum sowie Standort mehrerer Hochschulen, darunter das international renommierte Technion.
Die heutige Stadt Haifa, die auf verschiedene seit dem Altertum auf ihrem Gebiet entstandene und teils verschwundene Orte, darunter das phönizische Sykaminon, zurückgeht, existiert seit Mitte des 18. Jahrhunderts und war bis Mitte der 1940er Jahre überwiegend arabisch geprägt. In Bezug auf die religiöse Zusammensetzung bestand Haifa Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer muslimischen Gemeinschaft, die 51 % der Gesamtbevölkerung ausmachte, arabische Christen mit 36 % und einheimische Juden mit 13 %, deren Vorfahren meist – wie jene vieler Muslime Haifas – Mitte des 19. Jahrhunderts vor europäischer Eroberung des osmanischen Nordafrikas geflohen und aus dem osmanischen Kernland Türkei zugezogen waren. Bis 1922 war in der insgesamt gewachsenen Stadtbevölkerung der muslimische Bevölkerungsanteil auf 38 % gesunken; der Anteil der palästinensischen Christen blieb bei 36 %, während der Anteil der Juden auf 25 % gestiegen war. Bis 1939 hatte sich die Zahl der muslimischen Einwohner durch Geburten, Zuwanderung vom Lande und dem nahen Ausland mehr als verdoppelt, aber ihr relativer Anteil blieb in der insgesamt gewachsenen Stadt mit 38,5 % beinah stabil, der Anteil palästinensischer Christen sank auf 26,2 %, dazu gekommen waren, aus Europa eingewandert, einenteils Christen, vor allem Expats und Angehörige der bewaffeneten und zivilen britischen Mandatsorgane, sowie andernteils Juden, deren Anteil auf 34,7 % stieg.
- ↑ 2022 אוכלוסייה ביישובים. (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
- ↑ M. J. Chayen: The Phonetics of Modern Hebrew. The Hague / Paris: Mouton, 1973; S. 31; Zuckermann, Ghil‘ad 2005; Ghil’ad Zuckermann: “Abba, why was Professor Higgins trying to teach Eliza to speak like our cleaning lady?” Mizrahim, Ashkenazim, Prescriptivism and the Real Sounds of the Israeli Language. In: Australian Journal of Jewish Studies 19 (2005) S. 210–231, hier S. 226.
- ↑ List of localities, in Alphabetical order ( vom 16. August 2016 im Internet Archive) Israelisches Zentralbüro für Statistik abgerufen am 13. November 2018
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- ↑ 71.
- Cultural Diplomacy in Mandatory Haifa: The Role of Christian Communities in the Cultural Transformation of the City, auf link.springer.com
- ↑ Seitenzahl??.