Heizkraftwerk Köln-Merkenich
| Heizkraftwerk Köln-Merkenich | |||
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| Heizkraftwerk Köln-Merkenich; im Vordergrund der stillgelegte 250-m-Kamin, im Hintergrund ein kleinerer Kamin der GuD-Anlage | |||
| Lage | |||
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| Koordinaten | 51° 1′ 4″ N, 6° 57′ 51″ O | ||
| Land | Deutschland | ||
| Gewässer | Rhein (Nasskühlturm) | ||
| Daten | |||
| Brennstoff | ehemals Schweröl und Braunkohle; heute:
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| Leistung | ca. 220 MW (elektrisch) und ca. 285 MW (thermisch) | ||
| Betreiber | RheinEnergie | ||
| Betriebsaufnahme | 1958 | ||
| Website | www.rheinenergie.com | ||
Das Heizkraftwerk Köln-Merkenich ist ein Heizkraftwerk der RheinEnergie im Kölner Stadtteil Merkenich.
Das Werk ist der zentrale Erzeuger von Fernwärme für den Kölner Norden; über das sogenannte Nordnetz mit einer Länge von 75 km werden die Stadtteile Bocklemünd, Chorweiler und Merkenich mit Heizwärme versorgt. Neben privaten Verbrauchern werden auch Gewerbe- und Industriebetriebe mit Wärme, Prozessdampf und Deionat versorgt, insbesondere die Werke von Ford, Deutsche Infineum GmbH und Vinnolit GmbH & Co. KG in Köln-Niehl. Die in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugte elektrische Energie wird in das Stromnetz eingespeist.
Am Standort des Heizkraftwerkes befinden sich drei Kamine – der höchste (außer Betrieb) ist mit seiner Höhe von 250 m nach dem Fernsehturm Colonius das zweithöchste Bauwerk in Köln (deutlich vor dem Kölner Dom) und eines der 100 höchsten Bauwerke Deutschlands.
Am Standort Merkenich waren 2005 etwa 75 Mitarbeiter der RheinEnergie beschäftigt, die sich um Anlagenbetrieb (im Schichtdienst) und Instandhaltung kümmern.
Das Kraftwerk kann besichtigt werden.
- ↑ Kraftwerke der GEW RheinEnergie AG auf www.kraftwerke-online.de ( vom 27. Dezember 2004 im Internet Archive)
- 1 2 3 Umwelterklärung 2005 der RheinEnergie AG für den Standort Köln-Merkenich ( des vom 21. November 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF)
- ↑ Wärme aus Kölns größter Zentralheizung auf www.rheinenergie.com ( vom 4. Januar 2010 im Internet Archive)
- ↑ Energieagentur NRW (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2022. Suche im Internet Archive )
- ↑ Umwelterklärung 2014 der HKW Köln-Merkenich und Köln-Niehl. RheinEnergie AG, abgerufen am 29. August 2016.
- ↑ Heizkraftwerk Merkenich auf www.ecoschool.de ( vom 3. März 2016 im Internet Archive)
- ↑ „Besichtigungen“auf www.rheinenergie.com ( vom 8. Februar 2013 im Internet Archive)