Hercules K 125 BW

Hercules K 125 BW
Basisinformation
Hersteller Hercules / Fichtel & Sachs
Modell Hercules K 125 BW
Produktionszeit 1970–1989
Varianten K125BW V1, K125BW V2 (auch V1A1 benannt)
Vorgängermodell Maico M 250 B
Nachfolgemodell Hercules K 180 BW
Technische Daten
Eigengewicht 130 kg (127 kg)
Nutzlast 170 kg (173 kg)
Gesamtgewicht 300 kg
Länge 2035 mm (2085 mm)
Breite 930 mm (860 mm)
Höhe 1060 mm (1110 mm)
Radstand 1295 mm (1315 mm)
Steigfähigkeit 55%
Watfähigkeit 300 mm
Motor Fichtel & Sachs 1251/5B
Drehmoment 13,6 Nm bei 6400/min
Leistung 9,2 kW (12,5 PS)
Geschwindigkeit 100 km/h
Verbrauch Straße: ca. 5 l/100 km Gelände: ca. 7 l/100 km
Kraftstoffvorrat 15 l
Reichweite Straße: ca. 300 km Gelände: ca. 200 km
Getriebe 5-Gang-Ziehkeilschaltung
Elektrik Kontaktgesteuerter Magnetünder-Generator von Bosch (elektronischer kontaktloser Magnetzünder von Motoplat)
Bereifung 3,25/3,50–18 Geländebereifung
Besonderheit Abweichende technische Daten der Variante 2 in Klammern.

Das Kraftrad Hercules K 125 BW war ein Motorrad der Bundeswehr, das als Nachfolgemodell der Maico M 250 B von 1970 bis in die 2000er Jahre vorwiegend für die Kradmelder verwendet wurde. Hersteller war das zu Fichtel & Sachs gehörende Unternehmen Hercules. In Folge wurde die von 1992 bis 1996 hergestellte Hercules K 180 BW mit 12 kW (17 PS) zusätzlich eingeführt. Der gesamte Bestand der Hercules K 125 BW und K 180 BW wurde ab 2003 durch die KTM 400 LS-E/mil abgelöst.

  1. Materialamt des Heeres, TDv 2340/004-12, Kraftrad K 125, Teil 1 Beschreibung Teil 2 Bedienung und Pflege Bad Neuenahr, 17. Oktober 1985
  2. http://www.moped-museum.de/hercules/hercules-military-1970.htm
  3. Materialamt des Heeres: TDv 2340/004-12. Kraftrad K 125 1 - Beschreibung 2 - Bedienung und Pflege. Bad Neuenahr 1985.
  4. Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz: Über die Entwicklung von Krädern. Dokumentation Kräder. Koblenz 2005.
  5. Jürgen Plate: Fahrzeuge der Bundeswehr seit 1955. 1. Auflage. Motorbuchverlag, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-613-02530-1, S. 12.