Hildesheimer Dom

Hildesheimer Dom
Nordwestseite des Doms mit gotische Seitenkapellen und Nordparadies aus dem 15. Jahrhundert, Vierungsturm aus der Barockzeit und zweistufiger romanischer Westbau.
Basisdaten
Konfession römisch-katholisch
Ort Hildesheim, Deutschland
Diözese Bistum Hildesheim
Patrozinium Mariä Himmelfahrt
Baugeschichte
Bauherr Altfrid, Hezilo
Baubeginnab 872
Baubeschreibung
Baustil Romanik
Gotik (Seitenkapellen, Nordparadies)
Barock (Vierungsturm)
Bautyp Basilika
Funktion und Titel
Koordinaten 52° 8′ 56″ N,  56′ 50″ O

Der Hildesheimer Dom, auch Hohe Domkirche zu Hildesheim oder Mariendom (zu) Hildesheim, offizielle Bezeichnung Hoher Dom St. Mariä Himmelfahrt, ist die Kathedrale des römisch-katholischen Bistums Hildesheim in Hildesheim. Er gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Vorromanik in Niedersachsen und ist eine der ältesten Bischofskirchen in Deutschland.

Der erste Dombau an dieser Stelle entstand 872 auf dem sogenannten Domhügel. Die Gebäude und Kunstschätze gehören seit 1985 gemeinsam mit der Michaeliskirche unter der Bezeichnung Dom und Michaeliskirche in Hildesheim zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Gebäude mit seinem mächtigen Westbau und dem Vierungsturm ist durch überwiegend romanische und gotische Bauteile geprägt.