Michaeliskirche (Hildesheim)

St. Michaelis
Ansicht von Südosten (2009)
Basisdaten
Konfession Simultan
Ort Hildesheim, Deutschland
Diözese Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt (ev. Hauptkirche)
Bistum Hildesheim (kath. Krypta)
Patrozinium Michael
Baugeschichte
Bauherr Bernward von Hildesheim
Architekt Goderam ?
Baubeginn1010
Baubeschreibung
Einweihung 1033
Baustil Vorromanik
Bautyp Basilika mit Doppelchoranlage
Funktion und Titel
Koordinaten 52° 9′ 10″ N,  56′ 37″ O

Die Michaeliskirche (auch St. Michaeliskirche oder St. Michaelis) in Hildesheim ist eine ottonische, also vorromanische bzw. nach Kubach frühromanische Kirche. Sie war bis zur Reformation die Abteikirche der gleichnamigen Benediktinerabtei. Heute ist sie evangelisch-lutherische Pfarrkirche. Die Bernwardskrypta gehört zur katholischen Innenstadtpfarrei und wird für Werktagsmessen genutzt. Seit 1985 zählt die Kirche gemeinsam mit dem Hildesheimer Dom unter der Bezeichnung Dom und Michaeliskirche in Hildesheim zum UNESCO-Weltkulturerbe.

  1. UNESCO-Welterbe St. Michaeliskirche. In: welterbe-niedersachsen.de. Bernward Mediengesellschaft mbH, abgerufen am 28. September 2021.
  2. Hans Erich Kubach: Architektur der Romanik. Belser/Electa, Stuttgart/Mailand 1974, ISBN 3-7630-1705-7, S. 11: „Die Frühromanik beginnt sodann im späten 10 Jh. und umfaßt die Werke der Zeit, die im Reich durch die späteren Ottonen (bis 1024) und die ersten Salier (von 1024 bis um 1060/80) bestimmt ist.“