Körber-Stiftung
| Körber-Stiftung | |
|---|---|
| Rechtsform | gemeinnützige Stiftung |
| Gründung | 1959 |
| Gründer | Kurt A. Körber |
| Sitz | Hamburg |
| Zweck | Verständigung zwischen Völkern und zwischen gesellschaftlichen Gruppen in Deutschland, Aufklärung und Reflexion durch Wissenschaft, Bildung und Kultur sowie für die Auseinandersetzung mit der geschichtlichen Herkunft und Identität |
| Vorsitz | Thomas Paulsen, Eva Nemela |
| Umsatz | 26 Millionen (2023) |
| Stiftungskapital | 345.000.000 Euro (2018) |
| Beschäftigte | 161 (2023) |
| Website | koerber-stiftung.de |
Die Körber-Stiftung ist eine 1959 vom Unternehmer Kurt A. Körber ins Leben gerufene gemeinnützige Stiftung. Die operative Arbeit ist in sieben inhaltlichen Bereichen organisiert: „Alter und Demografie“, „Bildung“, „Demokratie und Zusammenhalt“, „Geschichte und Politik“, „Internationale Politik“, „Kultur“ und „Wissenschaft“. Die Stiftung ist mit eigenen Projekten und Veranstaltungen an ihren Standorten Hamburger Hafencity, Bergedorf und Berlin national und international aktiv.
Die Stiftung zählt zu den Unternehmensbeteiligungsstiftungen: Sie ist Alleinaktionärin der Körber AG, der strategischen Holding des Körber-Konzerns. Aus ihrer Beteiligung empfängt sie eine jährliche Dividende, die sie ausschließlich gemeinnützig verwendet. Das Stiftungsvermögen beträgt rund 580 Millionen Euro, davon 556 Millionen Euro Eigenkapital.
Im Jahr 2025 wurde die Stiftung in Russland zur unerwünschten Organisation erklärt.
- ↑ Finanzbericht 2023. In: koerber-stiftung.de. Abgerufen am 1. November 2024.
- ↑ Минюст внес немецкий фонд и американский университет в реестр «нежелательных организаций» ( des vom 5. Juni 2025 im Internet Archive) In: OVD-Info, 2. Juni 2025. Abgerufen am 5. Juni 2025 (russisch).