Kabinett Marx III

Kabinett Marx III
14. Reichsregierung der Weimarer Republik
Reichskanzler Wilhelm Marx
Wahl 1924
Legislaturperiode 3.
Ernannt durch Reichspräsident Paul von Hindenburg
Beginn 17. Mai 1926
Ende 27. Januar 1927
Dauer 255 Tage
Vorgänger Kabinett Luther II
Nachfolger Kabinett Marx IV
Zusammensetzung
Partei(en) Zentrum, DDP, DVP, BVP
Repräsentation
Reichstag
171 / 493 (34,7 %)

Das Kabinett Marx III war ein Kabinett der Reichsregierung in der Zeit der Weimarer Republik. Es bildete sich nach dem Streit um die Flaggenverordnung der Vorgängerregierung Luther II am 18. Mai 1926 als Fortsetzung der Koalition der Mitte (Zentrum, DDP, DVP), nun unter erneuter Führung von Wilhelm Marx, der bereits Kanzler der Kabinette Marx I und II gewesen war. Nach nur 8 Monaten wurde die Regierung am 1. Februar 1927 im Rahmen eines durch die SPD initiierten Misstrauensvotums wegen der geheimen Zusammenarbeit der Reichswehr mit der Sowjetunion gestürzt.

  1. Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik. Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Abgerufen am 29. Januar 2012
  2. Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik. Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Abgerufen am 29. Januar 2012
  3. Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik. Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Abgerufen am 29. Januar 2012