Kimchi
| Koreanisches Alphabet: | 김치 |
| Revidierte Romanisierung: | Gimchi |
| McCune-Reischauer: | Kimch’i |
Kimchi (koreanisch 김치) nennt man in der koreanischen Küche sowohl die Zubereitung von Gemüse – traditionell Chinakohl und koreanischer Rettich (Mu – 무) – durch Milchsäuregärung (Fermentation) als auch das auf diese Art zubereitete Gemüse. In Korea gehört Kimchi praktisch zu jeder Mahlzeit, genauso wie Reis (Bap – 밥) und eine Suppe (Guk – 국 bzw. Tang – 탕).
Prinzipiell können alle Gemüsesorten fermentiert werden. So sind im Laufe der Zeit verschiedene Arten von Kimchi entstanden, beispielsweise mit Gurken, Lauch, Rettich oder Chinakohl.
Je nach Region unterscheidet sich die Zubereitung: So werden in den Jeolla-Provinzen dabei auch Austern verwendet, in den Chungcheong-Provinzen u. a. Äpfel.
Kimchi wird traditionell wie Sauerkraut als Vitamin-C-Speicher für den Winter eingemacht.
Kimjang, die gemeinschaftliche Herstellung von Kimchi, wurde am 5. Dezember 2013 für Südkorea bzw. 2014 für Nordkorea der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit hinzugefügt.
Kimchi wird beispielsweise beim Eintopfgericht Kimchi-jjigae als Zutat genutzt.
- ↑ Hans Gerlach: Brachial super. In: SZ-Magazin, 10. Juni 2021, abgerufen am 12. Juni 2021.
- ↑ Kimjang, making and sharing kimchi in the Republic of Korea. In: ich.unesco.org. UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2013, abgerufen am 17. Dezember 2023 (englisch).
- ↑ 30 Neueinträge in UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes. In: unesco.de. Archiviert vom am 5. Februar 2017; abgerufen am 5. August 2018. UNESCO Dezember 2013.
- ↑ Tradition of kimchi-making in the Democratic People's Republic of Korea. In: ich.unesco.org. UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2015, abgerufen am 1. Februar 2024 (englisch).