Kraftwerk Jänschwalde
| Kraftwerk Jänschwalde | |||
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| Ansicht des Kraftwerks Jänschwalde vom Aussichtsturm Teichland, 2018 | |||
| Lage | |||
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| Koordinaten | 51° 50′ 3″ N, 14° 27′ 26″ O | ||
| Land | Deutschland | ||
| Ort | Teichland | ||
| Gewässer | Umgebungsgewässer und Grundwasser aus den naheliegenden Tagebauen | ||
| Daten | |||
| Typ | Wärmekraftwerk | ||
| Primärenergie | Fossile Energie, Abfallbrennstoff | ||
| Brennstoff | Braunkohle (Lausitzer Revier) | ||
| Leistung | 2000 MW | ||
| Eigentümer | LEAG | ||
| Betreiber | Lausitz Energie Kraftwerke AG | ||
| Projektbeginn | 1970er | ||
| Betriebsaufnahme | 1976–1989 | ||
| Stilllegung | 2028 (geplant) | ||
| Turbine | viergehäusige Kondensationsturbine | ||
| Kessel | 2 × 815 t/h (pro Block) | ||
| Feuerung | Braunkohlenstaub | ||
| Eingespeiste Energie 2024 | Block A: 2748 GWh Block B: 2187 GWh Block C: 1712 GWh Block D: 2068 GWh Block E: 387 GWh Block F: 423 GWh | ||
| Website | LEAG | ||
| Stand | 2024 | ||
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Kläranlage für Grubenwasser (1981) | |||
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Kraftwerk im Sommer 2004, erster Schornstein bereits abgerissen | |||
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Ansicht eines Schornsteins (2006) | |||
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Kesselhaus der Blöcke A und B mit zwei dazugehörigen Kühltürmen (2011) | |||
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Kraftwerk Jänschwalde mit zugehörigem Tagebau | |||
Das Kraftwerk Jänschwalde ist ein Wärmekraftwerk im Südosten Brandenburgs, das überwiegend mit Braunkohle aus dem Niederlausitzer Tagebau Welzow-Süd sowie mit jährlich bis zu 400.000 Tonnen Abfall befeuert wird. Betreiber ist die Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG). Das Kraftwerksgebäude steht seit März 2025 unter Denkmalschutz.
Das Kraftwerksgelände befindet sich in der Gemarkung des zur Gemeinde Teichland gehörenden Ortsteils Neuendorf, etwa fünf Kilometer südöstlich des Stadtzentrums der Stadt Peitz und östlich der Peitzer Teiche. Der namensgebende Ort Jänschwalde liegt rund vier Kilometer nordöstlich des Kraftwerks.
Gemessen an der installierten Leistung war das Kraftwerk Jänschwalde mit 3000 Megawatt (vor der Stilllegung der Blöcke E und F mit jeweils 500 Megawatt im März 2024) nach den Kraftwerken Neurath und Niederaußem das drittgrößte Kraftwerk Deutschlands. In der Lausitz war einzig das Kraftwerk Boxberg mit 3520 MW größer, bis dessen veraltete Kraftwerksblöcke (2520 MW) stillgelegt wurden. Heute ist das Kraftwerk Jänschwalde mit einer installierten Leistung von 2000 MW, von den 500 MW in der Netzreserve sind, das viertgrößte Kraftwerk in Deutschland.
- ↑ Jan Siegel, Luise Mösle: Kein Witz – Denkmalschutz für Braunkohlekraftwerk. Lausitzer Rundschau, 5. Mai 2025, abgerufen am 5. Mai 2025.