Lampo-Klasse (1899)

Lampo-Klasse

Die Strale der Lampo-Klasse
Übersicht
Typ Zerstörer
Bauwerft Schichau-Werke, Elbing
BauNr. 651–654, 668/9
Kiellegung 1899–1900
Stapellauf 7. Oktober 1899 bis
9. Februar 1901
Auslieferung 1900–1902
Verbleib Freccia 1911 gestrandet,
Rest 1920–1924 gestrichen
Technische Daten
Verdrängung 315 t, maximal 348 t
Länge 62,1 m über alles
60,0 m p.p.
Breite 6,50 m
Tiefgang 2,60 m
Besatzung 53–61 Mann
Antrieb 4 Thornycroft-Schulz-Wasserrohrkessel,
2 Dreifach-Expansionsmaschinen
5.230–5.998 PS, 2 Schrauben
Geschwindigkeit 30 kn
Reichweite 2000 sm bei 12 kn
Bewaffnung 1 × 76-mm-Armstrong-L/4o-Schnellfeuergeschütz,

5 × 57-mm-Nordenfelt-L/43-Schnellfeuergeschütze,
2 × 35-cm-Torpedorohre

Kohlenvorrat 80 t
ab 1915 12 Minen
abweichend bewaffnet Strale, Ostro:
kein 76-mm-Geschütz, 6 × 57-mm

Die sechs bei Schichau bestellten Zerstörer der Lampo-Klasse bildeten die erste Zerstörer-Klasse der Regia Marina nach dem Einzelschiff Fulmine, das schon 1896 bei Odero begonnen worden war, aber 1900 erst nach der Lampo in Dienst kam.

Die Zerstörer waren eine kleinere Weiterentwicklung des für die k.u.k. Kriegsmarine gebauten Einzelschiffes SMS Magnet und waren den zeitgleich gebauten Zerstörern der Kit-Klasse der Russischen Marine sehr ähnlich.

Die Freccia ging zu Beginn des Italienisch-türkischen Kriegs am 12. Oktober 1911 im Hafen von Tripolis durch Strandung verloren. Alle Boote waren in diesem Krieg im Einsatz. Im Ersten Weltkrieg wurden die verbliebenen Boote in der Adria vorrangig zur U-Boot-Abwehr eingesetzt. Nach Kriegsende wurden die Boote relativ schnell ausgesondert.