Landesirrenanstalt Domjüch

Die Mecklenburg-Strelitz’sche Landesirrenanstalt Domjüch (ab 1934 Heil- und Pflegeanstalt Domjüch), umgangssprachlich auch Domjüch genannt, war eine Nervenheilanstalt in Mecklenburg. Die Ruinen der Anstaltsgebäude liegen am Ufer des Domjüchsees im Neustrelitzer Stadtteil Strelitz-Alt und stehen unter Denkmalschutz. Während der Zeit des Nationalsozialismus war die Anstalt für viele Behinderte Durchgangsstation auf dem Weg in die Heil- und Pflegeanstalt Sachsenberg oder im Rahmen der Aktion T4 in die NS-Tötungsanstalt Bernburg.

Seit 2010 setzt sich der Verein zum Erhalt der Domjüch für den Fortbestand der Bauten ein und organisiert auf dem Gelände u. a. Kulturveranstaltungen.

  1. Christine Witzke: Ohne schweres Eisentor und vergitterte Fenster, Landesirrenheilanstalt Domjüch ist fast vergessene Geschichte. In: Nordkurier, Serie: Mecklenburg-Strelitz im 20. Jahrhundert.