Leichtathletik-Länderkämpfe mit bundesdeutscher Beteiligung 1966
Im Jahr 1966 wurden zwölf Leichtathletikländerkämpfe mit bundesdeutscher Beteiligung ausgetragen. Damit gab es eine Begegnung weniger als im Vorjahr und fünf weniger als 1961, dem Jahr mit den meisten Vergleichen seit Beginn der Länderkämpfe im Jahr 1921. Der Fokus in der Saison 1966 im internationalen Bereich war vor allem ausgerichtet auf die Europameisterschaften vom 30. August bis 4. September in Budapest. Die bundesdeutschen Athleten traten hier ebenso wie die Sportler aus der DDR zum ersten Mal bei einem internationalen Meisterschaftswettbewerb mit eigenen Teams und nicht mehr in einer gesamtdeutschen Mannschaft an. Die Bundesrepublik Deutschland errang dort zwar nur zwei Goldmedaillen, womit sie in der Medaillenwertung hinter der DDR, Polen, der Sowjetunion, Frankreich und Italien nur den sechsten Platz belegte, hatte jedoch mit weiteren zehn Silber- und neun Bronzemedaillen – und damit insgesamt 21 mal Edelmetall – die höchste Gesamtzahl von Medaillen aller Teilnehmer gesammelt, was die Leistungen im internationalen Vergleich deutlich aufwertet.
Aufgeführt sind hier die Länderkämpfe bundesdeutscher Leichtathleten. Die Sportler der DDR führten nach der deutschen Teilung im Jahr 1949 eigene Veranstaltungen durch.
Die Frauen bestritten in dieser Saison nur drei Vergleiche, die Männer neun. Von den Männerbegegnungen wurden jeweils zwei von den Zehnkämpfern und den Gehern bestritten. Ein Aufeinandertreffen gab es im Bereich Straßenlauf. Die restlichen vier Aufeinandertreffen der Männer fanden wie gewohnt in Form von Veranstaltungen mit einer Mischung allgemeiner leichtathletischer Disziplinen statt. Die Frauen trugen eine Begegnung im Fünfkampf, die anderen beiden als allgemeine Länderkämpfe aus.