M. M. Warburg & CO
| M. M. Warburg & CO (AG & Co.) Kommanditgesellschaft auf Aktien | |
|---|---|
| Staat | Deutschland |
| Sitz | Hamburg |
| Rechtsform | AG & Co. KGaA |
| Gründung | 1798 |
| Geschäftsdaten 2024 | |
| Bilanzsumme | 3,18 Mrd. € (M.M.Warburg & CO) |
| Mitarbeiter | 617 (M. M. Warburg & CO) |
| Leitung | |
| Vorstand | Markus Bolder Stephan Schrameier (Vorstand) |
| Aufsichtsrat | Dr. Thomas A. Lange (Vorsitzender) |
Die M. M. Warburg & CO (Eigenschreibweise: M.M.Warburg & CO ohne Leerzeichen zwischen M.M.), kurz auch Warburg-Bank genannt, ist eine 1798 in Altona von den Brüdern Moses Marcus Warburg und Gerson Warburg aus der deutsch-jüdischen Bankiersdynastie Warburg gegründete unabhängige Privatbank. M. M. Warburg erlangte im Verlauf seiner Geschichte erhebliche Bedeutung für die nationalen und internationalen Kapitalmärkte und ist auch heute noch eine der größten Banken Deutschlands in Privatbesitz. Mehr als 80 % der Gesellschafteranteile gehören den Familien von Max M. Warburg Jr. und Christian Olearius. Ab 2016 war die Bank in einen Skandal mit illegalen Steuergutschriften verwickelt, der zu einem Rückzug der Eigentümerfamilien aus dem Management führte. Im Zuge der Aufarbeitung wurden hochrangige Mitarbeiter der Bank zu hohen Haftstrafen verurteilt, der ehemaligen Generalbevollmächtigte der Bank, Christian S. zu fünf Jahren und sechs Monaten, Marcus H. zu vier Jahren und Martin D. zu einem Jahr und neun Monaten.
- ↑ Jahresbericht 2024
- ↑ Jahresbericht 2024
- ↑ Warburg-Partnerin Manuela Better verlässt die Bank. FAZ (online), 26. Juli 2022
- ↑ Neuer Chefaufseher und neuer Vorstand für M.M. Warburg. manager magazin (online), 31. Januar 2022
- ↑ Ex-Volksbankchef ist Aufsichtsratsvorsitzender der Warburg Bank. Die Welt (online), 31. Januar 2022
- ↑ Urteil des LG Bonn vom 1. Juni 2021 - Az: 62 KLs 1/20. 1. Juni 2021, abgerufen am 19. März 2025.
- ↑ Gerhard Strate: Eröffnungsplädoyer im Strafverfahren gegen Kai-Uwe Steck. 21. November 2024, abgerufen am 19. März 2025.