Mercedes-Benz OM 352

Daimler-Benz

Schnittmodell OM 352A

Mercedes-Benz OM 352
Produktionszeitraum seit 1963
Hersteller Daimler-Benz
Funktionsprinzip Diesel
Motorenbauform Sechszylinder-Reihenmotor
Hubraum 5675 cm³
Gemischaufbereitung Direkteinspritzung
MotoraufladungSauger oder mit Turbolader
Leistung 48–127 kW
Vorgängermodell OM 322
Nachfolgemodell OM 366

Der Mercedes-Benz OM 352 ist ein Reihensechszylinder-Dieselmotor (OM = Oelmotor) mit Direkteinspritzung der Daimler-Benz AG, der ab 1963 im Mercedes-Benz-Werk Mannheim und ab 1970 von verschiedenen Lizenznehmern in Serie hergestellt wurde. Vorgestellt wurde er 1964 auf dem Genfer Auto-Salon. Ab 1966 war der Motor als OM 352 A auch mit Abgasturbolader lieferbar. Später gab es auch Vielstoffvarianten und aufgeladene Modelle mit Ladeluftkühler. Für die NATO wurde auch ein Fremdzünder (M 352) angeboten. Aufgrund der großen Modellvielfalt der Baureihe OM 352 werden einige Motoren auch als OM 353 und OM 344 bezeichnet. Zum Einsatz kam der Motor überwiegend in mittelschweren Nutzfahrzeugen der Marke Mercedes-Benz, wurde aber auch in Maschinen und Fahrzeugen anderer Marken eingesetzt. Er gilt als sehr zuverlässig und hat große Kraftreserven. Der OM 352 gehört zur kleinen OM-300-Modellfamilie und löste die Vorkammermaschinen der Baureihe OM 322 ab. Rund 30 Jahre lang wurde er für den deutschen Markt hergestellt. Die Einführung neuer Abgasnormen Anfang der 1990er Jahre bedeuteten das Ende des OM 352, dessen Entwicklungspotenzial zu jenem Zeitpunkt weitestgehend ausgeschöpft war. Ende der 1970er-Jahre gehörte er zu den weitverbreitetsten Lkw-Motoren in Deutschland, es entstanden mehr als 300.000 Exemplare.

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  1. Im Unimog 406 wurde der Motor 35.303-mal eingebaut, (37.069 Fahrzeuge der BR 406 insgesamt, davon 1766 nicht mit OM 352), vgl. Vogler S. 34 und 85;
    Im Unimog 416 wurde der Motor ausschließlich eingebaut, von diesem Fahrzeug entstanden 45.544 Exemplare, vgl. Vogler S. 104;
    Der mit OM 352 ausgerüstete Unimog 435 wurde 30.726-mal gebaut, vgl. Daimler: Baureihe 435 (Memento des Originals vom 20. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.;
    Der Unimog 425 wurde 3135-mal gebaut, vgl. Daimler: Baureihe 425 (Memento des Originals vom 3. Februar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
    Der Unimog 419 erhielt ebenfalls ausschließlich den OM 352, es wurden 2416 Fahrzeuge gebaut, vgl. Vogler S. 116 ff;
    Vom Unimog 426 entstanden 2643 Exemplare mit OM 352, vgl. Vogler S. 122
    Im Iran wurden 180.000 OM 352 in Lizenz produziert, vgl. Daimler Geburt einer Legende: Die 1949 vorgestellte Motorenbaureihe 300 ist ein großer Wurf