nd

nd – Journalismus von links
Beschreibung Abonnement-Tageszeitung
Sprache Deutsch
Verlag nd.Genossenschaft
Hauptsitz Berlin
Erstausgabe 23. April 1946
Erscheinungsweise Mo.–Sa. (montags und samstags nur online), bis 1958 Di.–So., dann bis Dezember 1974 täglich (auch sonntags)
Chefredakteur Regina Stötzel, Ines Wallrodt, Oliver Kern
Herausgeber nd.Genossenschaft
Geschäftsführer Rouzbeh Taheri
Weblink www.nd-aktuell.de
Artikelarchiv www.nd-archiv.de (kostenpflichtig)
ISSN (Print) 0323-3375

Das nd (bis 2022 Neues Deutschland, Eigenschreibweise zuletzt neues deutschland) ist eine überregionale Tageszeitung (Ausgaben nd.DerTag und nd.DieWoche) mit Leserschwerpunkt in Ostdeutschland. Die Zeitung mit Sitz in Berlin versteht sich als links-pluralistische Tageszeitung.

Von 1946 bis 1989 war das Blatt das Zentralorgan der SED. Ab Dezember 1989 bis Anfang 2007 befand sich die Zeitung über eine GmbH im Besitz der Nachfolgepartei PDS. Danach gehörte sie bis 2021 jeweils zu 50 Prozent der Föderativen Verlags-, Consulting- und Handelsgesellschaft mbH – FEVAC, treuhänderisch für die Partei Die Linke mit 50 Prozent Nominalkapital, und der Communio Beteiligungsgenossenschaft eG mit dem ehemaligen MfS-Offizier Matthias Schindler als Hauptanteilseigner, der auch als Geschäftsführer des Verlages fungierte. Seit dem 1. Januar 2022 hat sie die Rechtsform einer Genossenschaft.

Unter den Chefredakteuren der Zeitung waren von 1956 bis 1966 Hermann Axen, der später zum Mitglied des Politbüros des ZK der SED aufstieg, von 1971 bis 1978 Joachim Herrmann, der anschließend Leiter der ZK-Abteilung Agitation wurde und ebenfalls zum Mitglied des Politbüros des ZK der SED aufstieg, und von 2013 bis 2017 Tom Strohschneider. Seit 2020 gibt es eine kollektive Redaktionsleitung; dieses Leitungskollektiv besteht seit 2024 aus Regina Stötzel, Ines Wallrodt und Oliver Kern. Die Druckausgabe der Zeitung erscheint im Rheinischen Format.

  1. nd-Geschäftsführung: Der Neue
  2. Umbau bei linker Tageszeitung: „Neues Deutschland“ wird „nd“. In: Der Tagesspiegel, 2. Januar 2022, abgerufen am 13. Februar 2026.
  3. nd.Genossenschaft – Über uns.
  4. Gemäß Jahresabschluss der FEVAC zum 31. Dezember 2006, gezeichnet am 11. Dezember 2007.
  5. Rechenschaftsbericht für das Kalenderjahr 2007 (Memento vom 28. November 2016 im Internet Archive; PDF; 3 MB), S. 20.
  6. communio beteiligungsgenossenschaft, Amtsgericht Berlin (Charlottenburg), Register-Nummer GnR 642.
  7. Matthias Schindler: Am Ende liegt der Anfang. In: nd-Commune. 28. August 2021, abgerufen am 13. Februar 2025.