Neufundland-Expedition
| Neufundland-Expedition | |||||||||||||||||
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| Teil von: Erster Koalitionskrieg | |||||||||||||||||
Einfahrt in den Hafen von St. John’s, 1786. Zeichnung von J.S. Meres. | |||||||||||||||||
| Datum | 28. August bis 5. September 1796 | ||||||||||||||||
| Ort | Neufundland | ||||||||||||||||
| Ausgang | Französisch-spanischer Sieg | ||||||||||||||||
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Ersten Koalitionskrieges (1792–1797)
1792
Porrentruy – Marquain – Quiévrain – Verdun – Thionville – Valmy – Lille – Mainz (1792) – Jemappes
1793
Aldenhoven I – Namur – Neerwinden – Mainz (1793) – Famars – Valenciennes (1793) – Arlon (1793) – Hondschoote – Meribel – Avesnes-le-Sec – Pirmasens – Toulon – Fontenay-le-Comte – Cholet (erste) – Lucon – Trouillas – Dünkirchen – Le Quesnoy – Menin I – Wattignies – Cholet (zweite) – Weißenburg I – Biesingen – Kaiserslautern I – Weißenburg II
1794
Boulou – Landrecis – Menin II – Mouscron – Martinique – Guadeloupe – Tourcoing – Tournai – Kaiserslautern II – San-Lorenzo de la Muga – 13. Prairial – Fleurus – Kaiserslautern III – Vosges – Aldenhoven II
1795
Cornwallis’ Rückzug – Genua – Groix – Hyeres – Handschuhsheim – Mainz (1795) – Mannheim – Loano
1796
Montenotte – Millesimo – Dego – Mondovì – Lodi – Borghetto – Castiglione – Mantua – Siegburg – Altenkirchen – Wetzlar – Kircheib – Kehl – Kalteiche – Friedberg – Malsch – Neresheim – Sulzbach – Deining – Amberg – Würzburg – Neufundland – Rovereto – Bassano – Limburg – Biberach I – Emmendingen – Schliengen – Caldiero – Arcole – Irland
1797
Fall von Kehl – Rivoli (1797) – St. Vincent – Diersheim – Santa Cruz – Neuwied – Camperduin
Die Neufundland-Expedition (französisch: Expédition à Terre-Neuve, spanisch: Expedición a Terranova) war eine Reihe von Flottenmanövern und amphibischen Landungen an den Küsten von Neufundland, Labrador und Saint-Pierre und Miquelon, die von der gemeinsamen französischen und spanischen Flotte während des Ersten Koalitionskrieges durchgeführt wurden. Die Expedition bestand aus sieben Linienschiffen und drei Fregatten unter dem Befehl von Konteradmiral Richery. Sie lief im August 1796 von Cádiz aus aus, begleitet von einem viel stärkeren spanischen Geschwader unter dem Kommando von General Solano, das sie bis zur Küste von Neufundland eskortieren sollte.
Am 28. August 1796 erschien das kombinierte französisch-spanische Geschwader aus 20 Schiffen mit 1500 regulären Soldaten an Bord vor Neufundland und löste in Großbritannien Besorgnis aus, da befürchtet wurde, die Franzosen könnten St. John’s angreifen. Der französische Admiral Joseph de Richery beschloss, nicht zu landen, nachdem er diese Truppen gesehen hatte. Stattdessen plünderte er am 4. September die Stadt Bay Bulls, südlich von St. John’s. Mit britischen Gefangenen segelte die Flotte weiter nach Saint-Pierre und Miquelon, wo sie sich für die Rückfahrt nach Europa vorbereitete. Während der Aktion zerstörte sie über 100 britische Fischereifahrzeuge und verbrannte Fischereistationen entlang der neufundländischen Küste erheblichen Schaden an, darunter auch den Stützpunkt der englischen Garnison in Placentia Bay.