Oguchi-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
H53.6 Nachtblindheit
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
9B70 Vererbte Netzhautdystrophien
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Das Oguchi-Syndrom ist eine Form der angeborenen Netzhauterkrankung mit den Hauptmerkmalen Nachtblindheit (Kongenitale stationäre Nachtblindheit, CSNB) und Mizuo-Nakamura-Phänomen.

Synonyme sind: Morbus Oguchi; Stationäre Nachtblindheit, kongenitale, Typ Oguchi

Die Bezeichnung bezieht sich auf den Autoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1907 durch den japanischen Ophthalmologen Chuta Oguchi.

  1. Bernfried Leiber (Begründer): Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Hrsg.: G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger. 7., völlig neu bearb. Auflage. Band 2: Symptome. Urban & Schwarzenberg, München u. a. 1990, ISBN 3-541-01727-9.
  2. Eintrag zu Oguchi-Krankheit. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
  3. C. Oguchi: Ueber eine Abart von Hemeralopie. In: Acta Societatis ophthalmologicae Japonicae, Bd. 11, S. 123–134, 1907. Note: Article in Japanese.