Operation Ha-gō

Die Operation Ha-gō wurde zwischen 4. und 24. Februar 1944 durch die neu formierte japanische 28. Armee durchgeführt und war im Zweiten Weltkrieg Teil des Burmafeldzuges im Verlauf des Pazifikkriegs. Die Briten sprechen bei diesem Unternehmen vom Zweiten Feldzug in Arakan auch von der Schlacht um die Admin-Box, Schlacht bei Ngakyedauk, oder der Schlacht bei Sinzweya. Das Ziel der japanischen Heeresleitung war, die alliierten Truppen der britisch-indischen 14. Armee während der wichtigeren anlaufenden Operation U-gō abzulenken und zu binden.

  1. Die britische 7. Division errichtete ihren Hauptverwaltungs- und Versorgungspunkt, die sogenannte „Admin Box“. Sie lag auf der Ostseite des Ngakyedauk-Passes, auf einer etwa 1,6 Kilometer langen und 360 Meter breiten Lichtung und war umgeben von hohen, mit Dschungel bedeckten Hügeln. Mittig befand sich ein kleiner, mit Buschwerk bedeckter Hügel von 180 Metern Länge und 30 Metern Höhe, der wegen der um ihn herum postierten Munitionsdeponien als „Ammunition Hill“ bekannt war.