Operation U-gō

Operation U-gō
Teil von: Burmafeldzug, Pazifikkrieg

Japanischer Vorstoß Richtung Imphal und Kohima, 1944
Datum März 1944 bis Juni 1944
Ort Manipur (Britisch-Indien)
Ausgang Alliierter Sieg
Konfliktparteien

Alliierte:
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Britisch-Indien Britisch-Indien

Achsenmächte:
Japanisches Kaiserreich Japan
Azad Hind (INA)

Befehlshaber

Vereinigtes Konigreich William Slim
Vereinigtes Konigreich Montagu Stopford
Vereinigtes Konigreich Geoffry Scoones

Japan Mutaguchi Renya
Japan Kawabe Masakazu
Subhas C. Bose

Truppenstärke

7 Infanterie-Divisionen
1 Panzer-Brigade
2 Infanterie-Brigaden

5 Infanterie-Divisionen
1 Panzer-Regiment
Ca. 85.000 Mann

Verluste

17.000–21.500

30.000 Tote
23.000 Verletzte

Die Operation U-gō (japanisch ウ 号 作 戦) wurde im Frühjahr 1944 von den Japanern gegen die Britisch-Indische Armee während des Burmafeldzuges im Zweiten Weltkrieg geführt. Die am 8. März 1944 begonnene Offensive fand in den nordöstlichen indischen Regionen Manipur und in den Naga Hills (Teil der Provinz Assam) statt. Ziel war es, die dort laufenden alliierten Versorgungswege aus Britisch-Indien abzuschneiden, welche die alliierten Streitkräfte in Assam versorgten und Nachschub nach China brachten. Die Offensive gipfelte in einer Doppelschlacht (Schlacht um Imphal und Schlacht um Kohima), wo die Japaner und die mit Japan verbündete Indische Nationalarmee bis Ende Juni unter schweren Verlusten zurückgeschlagen wurden. Der Anmarsch und die Kämpfe fanden großteils im schwer zugänglichen Dschungelgebiet von Nordburma statt.