Pfingstbergtunnel

Pfingstbergtunnel
Südportal des Pfingstbergtunnels
Nutzung Eisenbahntunnel
Verkehrsverbindung Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart
Ort Mannheim-Rheinau, Mannheim-Friedrichsfeld, Schwetzingen
Länge 5360dep1
Anzahl der Röhren 1
Größte Überdeckung 5 m
Bau
Bauherr Deutsche Bundesbahn
Baukosten 110 Mio. DM
Baubeginn 2. November 1976
Fertigstellung Oktober 1985
Betrieb
Betreiber DB Netz
Freigabe 31. Mai 1987
Lagekarte
Koordinaten
Nordwestportal 49° 26′ 58,7″ N,  31′ 50,1″ O
Südportal 49° 24′ 18,5″ N,  32′ 50,2″ O

Der Pfingstbergtunnel ist ein 5360 m langer Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart von Streckenkilometer 5,60 bis 11,00. Er unterquert den Stadtteil Pfingstberg, welcher im Mannheimer Stadtbezirk Rheinau liegt, daher der Name.

In der Röhre befinden sich zwei Gleise auf einem Schotter-Oberbau, die planmäßig mit bis zu 250 km/h befahren werden. Er wurde größtenteils in einem Trinkwasserschutzgebiet und zum Lärmschutz der Anwohner gebaut. Der Bau des Tunnels geht auf Forderungen der Stadt Mannheim zurück.

  1. 1 2 Tunnel der DB Netz AG. (PDF) DB Netz, 2. August 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. September 2018; abgerufen am 2. September 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Ernst Rudolph: Eisenbahn auf neuen Wegen: Hannover–Würzburg, Mannheim–Stuttgart. Hestra-Verlag, Darmstadt, 1989, ISBN 3-7771-0216-4, S. 60.
  3. Horst J. Obermayer: Neue Fahrwege für den InterCityExpress. In: Herrmann Merker (Hrsg.): ICE – InterCityExpress am Start. Hermann Merker Verlag, Fürstenfeldbruck 1991, ISBN 3-922404-17-0, S. 57–69.
  4. Hans-Wolfgang Scharf: Die Eisenbahn im Kraichgau. Eisenbahngeschichte zwischen Rhein und Neckar. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2006, ISBN 3-88255-769-9, S. 200.