Pro Quote Regie - PQR

Pro Quote Regie e. V.
Rechtsform Gemeinnütziger, überparteilicher, überregionaler, eingetragener Verein
Gründung 2014
Sitz Berlin, Deutschland
Nachfolger ProQuote Regie
Schwerpunkt Geschlechterparität in Film und Fernsehen
Mitglieder 825

Der Verein Pro Quote Regie wird 2014 in Berlin gegründet. Er deckt die eklatante Ungerechtigkeit bei der Vergabe der Regieaufträge im deutschen Film und Fernsehen auf und setzt sich mit filmpolitischen Forderungen, Aktionen und Veranstaltungen für die Gleichstellung von Frauen in der Regie ein.

Die Gründerinnen von ProQuote Regie sind die Regisseurinnen: Annette Ernst, Katinka Feistl, Esther Gronenborn, Nina Grosse, Imogen Kimmel, Maria Mohr, Nathalie Percillier, Barbara Rohm, Margrét Rún, Bettina Schoeller, Tatjana Turanskyj und Connie Walther. 2016 kam Barbara Teufel zur Kerngruppe dazu.

Pro Quote Regie ist nach dem Journalistinnen-Netzwerk Pro Quote Medien und dem von Ärztinnen und Medizinprofessorinnen gegründeten Verein Pro Quote Medizin die dritte Initiative, mit der Frauen mit einem hohen Anteil in ihrer Branche für mehr weibliche Führungskräfte und finanzielle Mittel kämpfen. 2017 wird die vierte Initiative Pro Quote Bühne, die eine Frauenquote im Theaterbereich fordert, gegründet.

2018 wird ProQuote Regie erweitert zu ProQuote Film.

  1. Andrea Dernbach: Frauenquote: Wenn Männer mauern. In: Der Tagesspiegel. 14. November 2014, abgerufen am 8. März 2022.
  2. Anne-Sophie Schmidt: Pro Quote im Theater: Flüsterfrauen - Die neugegründete Initiative Pro Quote Bühne rechnet mit männerdominierten Theatern ab. In: Tagesspiegel. 17. Oktober 2017, abgerufen am 29. Dezember 2023.