Purpurin
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Purpurin | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
1,2,4-Trihydroxyanthrachinon | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C14H8O5 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelbrauner Feststoff | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 256,21 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
253–256 °C | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
wenig löslich in Wasser | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Purpurin ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung und gehört wie Flavopurpurin und Anthrapurpurin zu den Alizarinfarbstoffen. Purpurin tritt neben Alizarin in der Krappwurzel auf. Aus dieser wurde es erstmals 1822 von Friedlieb Ferdinand Runge, und damit vier Jahre vor den entsprechenden Arbeiten von Pierre-Jean Robiquet und Jean-Jacques Colin, isoliert. Es wird künstlich aus Alizarin durch Oxidation mit Braunstein und Schwefelsäure dargestellt, spielt aber als Farbstoff eine geringe Rolle (Verwendung im Kattundruck, Chromlack rotviolett).
- 1 2 3 4 Datenblatt Purpurin bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 22. Oktober 2016 (PDF).
- ↑ Eintrag zu Purpurin bei Thermo Fisher Scientific, abgerufen am 13. Oktober 2023.
- ↑ P.-J. Colin. J.-J. Robiquet, J. in J. Prakt. Chem. 14 (1826) 407.
- ↑ P.-J. Colin. J.-J. Robiquet, in Ann. Chim. Phys. 34 (1826) 225.
- ↑ Rolf Werner Soukup: Chemiegeschichtliche Daten organischer Substanzen, Version 2020, S. 143 pdf
- ↑ Winfried R. Pötsch, Annelore Fischer, Wolfgang Müller: Lexikon bedeutender Chemiker, Thun, Frankfurt am Main 1989, S. 372 (373, linke Spalte).