Purpurin

Strukturformel
Allgemeines
Name Purpurin
Andere Namen

1,2,4-Trihydroxyanthrachinon

Summenformel C14H8O5
Kurzbeschreibung

dunkelbrauner Feststoff

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 81-54-9
EG-Nummer 201-359-8
ECHA-InfoCard 100.001.237
PubChem 6683
ChemSpider 6431
Wikidata Q116472
Eigenschaften
Molare Masse 256,21 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

253–256 °C

Löslichkeit

wenig löslich in Wasser

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315319335
P: 261305+351+338
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Purpurin ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung und gehört wie Flavopurpurin und Anthrapurpurin zu den Alizarinfarbstoffen. Purpurin tritt neben Alizarin in der Krappwurzel auf. Aus dieser wurde es erstmals 1822 von Friedlieb Ferdinand Runge, und damit vier Jahre vor den entsprechenden Arbeiten von Pierre-Jean Robiquet und Jean-Jacques Colin, isoliert. Es wird künstlich aus Alizarin durch Oxidation mit Braunstein und Schwefelsäure dargestellt, spielt aber als Farbstoff eine geringe Rolle (Verwendung im Kattundruck, Chromlack rotviolett).

  1. 1 2 3 4 Datenblatt Purpurin bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 22. Oktober 2016 (PDF).
  2. Eintrag zu Purpurin bei Thermo Fisher Scientific, abgerufen am 13. Oktober 2023.
  3. P.-J. Colin. J.-J. Robiquet, J. in J. Prakt. Chem. 14 (1826) 407.
  4. P.-J. Colin. J.-J. Robiquet, in Ann. Chim. Phys. 34 (1826) 225.
  5. Rolf Werner Soukup: Chemiegeschichtliche Daten organischer Substanzen, Version 2020, S. 143 pdf
  6. Winfried R. Pötsch, Annelore Fischer, Wolfgang Müller: Lexikon bedeutender Chemiker, Thun, Frankfurt am Main 1989, S. 372 (373, linke Spalte).