Rückeroberung Irlands

Rückeroberung Irlands (1649–1653)
Teil von: Irische Konföderationskriege, Kriege der drei Königreiche
Datum August 1649 bis April 1653
Ort Irland
Ausgang Eroberung Irlands durch die parlamentarischen Truppen
Konfliktparteien

Allianz zwischen irischer Konföderation und englischen Royalisten

englische parlamentarische New Model Army und protestantische Verbündete in Irland

Befehlshaber

James Butler, 1. Duke of Ormonde, Ulick Burke, 1. Marquess of Clanricarde

Oliver Cromwell, Henry Ireton, Charles Fleetwood

Truppenstärke

insg. ca. 60.000 (Truppenstärke max. 20.000)

ca. 30.000 (New Model Army) + ca. 10.000 Soldaten in Irland

Verluste

ca. 15.000 bis 20.000 Soldaten, über 200.000 Zivilisten

8.000 (New Model Army)

Die Rückeroberung Irlands begann 1649, als Oliver Cromwell mit seiner New Model Army im Namen des Langen Parlaments das von irischen Konföderierten und englischen Royalisten kontrollierte Irland erreichte. Seit der Rebellion von 1641 befand sich Irland zum größten Teil unter der Kontrolle der Konföderation Irland, die 1649 mit der englisch-royalistischen Partei eine Allianz geschlossen hatte, die im englischen Bürgerkrieg unterlegen war. Cromwell besiegte die Koalition aus Konföderation und Royalisten in Irland, besetzte die Insel und beendete damit die Irischen Konföderationskriege.

Diese erneute Eroberung Irlands ging äußerst brutal vonstatten – viele der damaligen Taten von Cromwell würden heute als Kriegsverbrechen angesehen, waren zur damaligen Zeit meist aber im Rahmen der üblichen Regeln des Kriegs. Diese Episode irischer Geschichte wird in der irischen Sprache mit An Mallacht Cromail („Der Fluch von Cromwell“) bezeichnet.